Mach mit beim Ideenwettbewerb der EWG

Es werden Eure Ideen und Vorschläge gesucht! In einem Ideenwettbewerb möchten die Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfeld (EWG) und die Jugendberufsagentur Anhalt-Bitterfeld von Euch wissen, welche Unterstützungsangebote zur Berufsorientierung es aus Eurer Sicht geben sollte. Welche Angebote fandet Ihr selbst hilfreich oder was hat Euch gefehlt, als Ihr Euch beruflich orientiert habt? Mit eurem wertvollen Feedback unterstützt ihr aktiv die beiden Veranstalter, die sich dafür engagieren, Fachkräfte für die Region zu gewinnen und Jugendliche bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen. Denn für Unternehmen in der Region sind qualifizierte Fachkräfte, wie Ihr, der Schlüssel zum Erfolg! Ihr könnt bei dem Wettbewerb, der bis zum 31. März 2022 läuft, auch etwas gewinnen! Die besten drei Ideen werden von der EWG mit Geldpreisen in Höhe von 150, 100 und 50 Euro prämiert. Weitere Infos HIER.

 

Das Glashaus – Besuch aus Buenos Aires

Am 03.03.2022 hatte das 1. Ausbildungsjahr der Ergotherapeuten am Standort Köthen, die Gelegenheit die Buchautorin und „Geschichtsreporterin“ Erika Rosenberg persönlich kennenzulernen. Die 71-jährige wurde als Tochter deutscher Juden in Buenos Aires (Argentinien) geboren und lebt dort immer noch. Den Schülerinnen stellte Frau Rosenberg ihr Buch „Das Glashaus – Carl Lutz und die Rettung ungarischer Juden vor dem Holocaust“ per Videokonferenz vor.

In der Veranstaltungsankündigung des politischen Bildungsforums Sachsen-Anhalt war zu lesen: „Ein raffiniertes System von Schutzbriefen und Kollektivpässen war es, welches ihr Überleben ermöglichte. Seit dem Einmarsch der Wehrmacht im März 1944 waren die ungarischen Juden hilflos der Mordmaschinerie Adolf Eichmanns ausgeliefert. Doch im Sommer 1944 wurde das Glashaus, ein ehemaliges Büro- und Wohngebäude in Budapest, zum Schauplatz dramatischer Ereignisse. Dort hatte der Schweizer Vizekonsul Carl Lutz eine spezielle Auswanderungsabteilung eingerichtet, und gemeinsam mit zionistischen Organisationen gelang es ihm, etwa 60.000 Menschen vor den Vernichtungslagern zu bewahren.
Doch nach 1945 wurde Lutz, der Erfinder der Schutzbriefe und Initiator dieser einmaligen Rettungsaktion zum „vergessenen Helden“. Erika Rosenberg hat sich auf Spurensuche begeben, hat Überlebende des Holocaust befragt und die historischen Hintergründe recherchiert. Ein packender Bericht über einen Menschen, der allein der Stimme seines Gewissens folgte, und zugleich ein beeindruckendes Beispiel für Zivilcourage in Zeiten der Unmenschlichkeit.“

Auf die abschließende Frage zur Bewertung der Veranstaltung durch die Schülerinnen, gab es eine einhellige Antwort – 1+ mit Sternchen für Frau Prof. Dr. Erika Rosenberg und ihren Hund Madame Daphne.

A. Wolf (BbS ABI)

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