Auf zu neuen Ufern: Zwischenzeugnisse der Fachschule Sozialpädagogik

Mit den Klängen von „Fluch der Karibik“ und viel Herzklopfen feierten 17 angehende Erzieherinnen und Erzieher der Berufsbildenden Schule am vergangenen Donnerstag einen wichtigen Meilenstein ihrer Ausbildung: die Übergabe der Zwischenzeugnisse und den Übergang in die praktische Ausbildung.

Die Atmosphäre in der Aula war gleichermaßen festlich wie erwartungsvoll, als die Schülerinnen und Schüler der Fachschule Sozialpädagogik zu den heroischen Klängen aus „Fluch der Karibik“ einmarschierten. Die Musikwahl war dabei kein Zufall, sondern symbolisierte den Aufbruch zu neuen Ufern und die Bereitschaft, nun aktiv Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.

Durch das Programm führte die Teamleiterin der Fachschule, Margrit Oehne, die charmant und souverän die einzelnen Programmpunkte moderierte. Ein besonderer Höhepunkt war der Rückblick des Klassenlehrers, Herrn Siegert. In sehr persönlichen Worten ließ er die vergangenen zwei Jahre Revue passieren, rief gemeinsame Höhepunkte in Erinnerung und würdigte die individuelle Entwicklung seiner Schützlinge.

Schulleiterin Frau Zosgornik griff in ihren Grußworten das Wesen der pädagogischen Arbeit auf. Mit einem treffenden Zitat von Antoine de Saint-Exupéry – *„Kinder müssen mit den großen Leuten sehr viel Nachsicht haben“* – gab sie den angehenden Fachkräften einen wertvollen Impuls für ihren weiteren Weg mit: Die Perspektive der Kinder stets im Blick zu behalten und ihnen mit Empathie und Geduld zu begegnen.

 

 

 

 

Musikalisch wurde die Feier eindrucksvoll von Liam, einem Schüler der Klasse BERZ.25, am Klavier begleitet. Besonders seine Interpretation von „We Are The Champions“ sorgte für Gänsehautmomente und unterstrich den Stolz der 17 Absolventinnen und Absolventen auf ihre bisherigen Leistungen.

Für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher beginnt nun ein neuer, spannender Abschnitt: Ab dem nächsten Schuljahr werden sie ihre praktische Ausbildung in verschiedenen Kindertagesstätten absolvieren und dort das theoretisch Erlernte in die Tat umsetzen. Wir wünschen ihnen für diesen Weg viel Erfolg, Ausdauer und Freude an der Arbeit mit den Kindern!

A. Zosgornik (SLin BbS ABI), A. Wolf (sSL)

In der Anatomie in Halle

Am 16.Juni 2026 besuchte unsere Klasse – BPF.25-A das Institut für Anatomie und Zellbiologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Halle (Saale). Das Institut beherbergt die berühmten Meckelschen Sammlungen, die mit mehr als 8.000 Präparaten zu den größten anatomischen Sammlungen Europas zählen. Während unseres Besuches erhielten wir spannende Einblicke in die Anatomie des menschlichen Körpers und konnten unser Wissen aus dem Unterricht durch zahlreiche interessante Informationen vertiefen. Besonders beeindruckend waren die historischen Sammlungen und die Bedeutung des Instituts für Forschung und Lehre. Die Exkursion war für unsere Klasse eine interessante und lehrreiche Erfahrung und bot uns einen besonderen Einblick in die medizinischen Grundlagen, die für unsere zukünftigen Berufe im Gesundheitswesen von großer Bedeutung sind. Im Anschluss besuchte unsere Klasse das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaften der MLU. Zwei Projektleiter gaben uns spannende Einblicke in die Pflegeforschung und zeigten, wie wissenschaftliche Erkenntnisse dazu beitragen, die Pflegepraxis kontinuierlich zu verbessern. Anhand aktueller Forschungsprojekte – u.a. die Erstellung der AR-Brille inklusive App zur Verbesserung der Pflege für Angehörige und wie eine Verbindung von Pflegepraxis und Forschung hergestellt werden kann – erhielten wir einen praxisnahen Einblick in ihre Arbeit. In Gruppenarbeiten beschäftigten wir uns außerdem mit pflegerischen Fragestellungen und entwickelten eigene Ideen, wie diese wissenschaftlich untersucht werden könnten. Der Besuch zeigte uns, dass Pflege nicht nur aus praktischer Arbeit besteht, sondern auch von Forschung und Innovation lebt.

BPF.25-A

Mehr laden