Erfolgreicher Tag der offenen Tür am Standort Köthen

Am Freitag, dem 25. September 2026, fand am Standort Köthen der Berufsbildenden Schulen Anhalt-Bitterfeld von 15:00 bis 18:00 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Die Veranstaltung wurde von der Agentur für Arbeit organisiert. Als Bindeglied zwischen der Agentur und unserer Schule fungierte Herr Kürbitz. Dafür möchte ich ihm herzlich danken.

Über 150 Besucherinnen und Besucher – darunter zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern – nutzten die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Bildungsangebote unserer Schule zu informieren.

Unsere Fachlehrerinnen und Fachlehrer sowie Mitglieder der Schulleitung standen für Gespräche zur Verfügung und gaben wertvolle Hinweise zu den verschiedenen Bildungsgängen, den Zugangsvoraussetzungen und den beruflichen Perspektiven.


Mein besonderer Dank gilt allen beteiligten Fachlehrerinnen und Fachlehrern sowie den Mitgliedern der Schulleitung, die mit großem Engagement zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Sie ermöglichten unseren Gästen einen umfassenden Einblick in die Bildungswege und Ausbildungsmöglichkeiten an unseren Berufsbildenden Schulen.

Ebenso möchte ich den Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule Ergotherapie herzlich danken. Sie sorgten engagiert für die Versorgung der mehr als 30 anwesenden Ausstellerinnen und Aussteller und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Tages.

Über die große Resonanz und das rege Interesse an unserer Schule habe ich mich sehr gefreut. Der Tag der offenen Tür bot eine hervorragende Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Fragen zu klären und Perspektiven für die berufliche Zukunft aufzuzeigen.

Weitere Impressionen finden Sie auf unserem Instagram-Profil unter https://www.instagram.com/p/Ddv4iOMiHEF/?utm_source=ig_web_copy_link&stkn=MzRlODBiNWFlZA==

A. Zosgornik
Schulleiterin

Lesung in den BbS ABi: „Das Ende ist nah“

„Das Buch ist nicht in Kapiteln, sondern gebaut wie ein Haus.“, sagt Amir Gudarzi zu den 22 Elektrikern (BEL.24) im 3.Lehrjahr. „Zuerst kommt das Erdgeschoss. Im Iran sagt man: Mezzanin. Wir sind im Jahr 2009 im Iran.“ Der Schriftsteller und Theaterautor beginnt am 25.September 2026 aus seinem preisgekrönten Buch „Das Ende ist nah“ vorzulesen. Im Roman geht es um A. – einen Studenten und Künstler, der sich an den Protesten gegen das iranische Regime beteiligt und für Freiheit und Demokratie demonstriert. Gespenstisch und beklemmend die Atmosphäre, die Amir Gudarzi hier schildert. „Wisst Ihr warum es zu den Protesten kam?“, fragt Laura Büching die Schüler. Sie begleitet den Autor auf der InterLese-Tour, die vom Friedrich Bödecker-Kreis Sachsen-Anhalt e.V. organisiert wird und Schüler und Autoren zusammenbringt. „Beruht der Roman auf ihren eigenen Erfahrungen?“, fragt Tim und der Autor erzählt, dass viele Erlebnisse und eigene Erfahrungen mit einflossen, genauso aber wollte er durch das Schreiben andere Menschen und ihre Geschichte „festhalten“, um sie am Leben zu behalten. Das Leben als Flüchtling in einem fremden Land kennt Amir Gudarzi allzu gut und auch seine Hauptgestalt A. flüchtet wie er und „strandet“ in Österreich, begegnet den Vorurteilen der Menschen und den Schikanen der Polizei. „Flüchtlinge sind keine homogene Masse!“, sagt er und „das wollte ich auch zeigen.“ Eindrücklich schildert er Situationen aus dem Erleben von A. in Wien. Amir Gudarzi stellt nicht nur sein Buch vor. Er wirbt für das Lesen. „Mit dem Bücherlesen“, so erzählt er den Schülern, „hat sich mein Leben verändert: Erst durchs Lesen steigst du in die Schuhe anderer Personen, lernst Empathie. Ich wäre sonst nie zu der Person geworden, die ich bin! Ich rate Euch: Lest Bücher, geht ins Theater!“, fordert er die Schüler auf. Und wie die Liebesgeschichte, die auch im Buch erzählt wird, endet – das müsst Ihr selbst lesen! Bücher öffnen Welten! Ein herzliches Danke für dieses Meisterwerk und die zwei wunderbaren Lesungen bei uns an den BbS ABi. Denn nach der ersten Lesung waren die 23 Chemikanten (BCK.25-C) ein weiteres Publikum.

Herzlichen Dank an Amir Gudarzi! Danke an Laura Büching und den Friedrich-Bödecker-Kreis Sachsen-Anhalt e.V., der die Lesung im Rahmen der InterLese und den Austausch von Autoren mit Schülern fördert und die Schulleitung, die die Lesung ermöglichte.

L.Dietsch




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