Hurra, Abschluss geschafft

Am 09.07.2021 erhielten 95 Schüler aus acht Fachoberschulklassen in der Aula unserer Schule ihre Abschlusszeugnisse. Damit haben 94 Prozent aller Fachoberschüler des Schuljahres 2020/21 die Fachhochschulreife erworben. Für die feierliche Ausgestaltung der Aula sorgten die Koordinatoren, Anke Scholz, Christina Collatz, Andreas Wolf sowie die Teamleiter der Fachoberschulen, Heike Burschitz, Bettina Clayton und Steffen Oppelt. Dafür wurden in der Aula Pom-Poms in den Farben Elfenbein, Grau und Weiß mit Schlagworten versehen und aufgehängt, die für die Schüler die Zukunft symbolisieren. Ein Dank gebührt dabei Christian Doil für das Anfertigen dieser Elemente. Mit passenden Zitaten führte Bettina Clayton durch die feierliche Zeremonie der Zeugnisübergabe. Dabei begleitete sie Jonas Brandt aus der Musikschule am Klavier. Maximilian Collatz sorgte weiter für eine stimmungsvolle Hintergrundmusik. Am Ende ließen die Schüler trotz strömenden Regens mit Helium gefüllte Luftballons in den Himmel steigen. Ein symbolisches Zeichen für den Abschluss des Alten und den Beginn von etwas Neuem, verbunden mit Wünschen und Hoffnungen.

S. Oppelt

 

Rückblick auf ein „verrücktes“ Schuljahr

Am 8. Juli 2021 fand die Gesamtkonferenz in Bitterfeld statt. Und es stand viel auf dem Programm. Es wurde über das Protokoll der letzten Gesamtkonferenz abgestimmt, über flexible Ferientage sowie die Klassenfahrten, Exkursionen und Experteneinsätze. Schulleiter Rainer Woischnik begrüßte Lehrer, Schüler und Eltern und blickte auf ein „ebenso verrücktes Schuljahr wie das vorangegangene“ zurück. Er sprach vom erfolgreichen Start der Pflegeschule, für die sich zum neuen Schuljahr bereits 36 Schüler und Schülerinnen angemeldet haben. Weiteres Thema war die Bewerbung um den Deutschen Schulpreis, die der Schulleiter als weiteren Schritt – nach der Erlangung des Titels „Schule mit Courage – Schule gegen Rassismus“ 2018 – und neue Herausforderung für die BbS ABi sieht. Warum sich die Schule bewerben sollte und womit diese punkten kann – das sagten Mira Kirchberg und Franziska Refert von der BFOW.19 stellvertretend für die Schülerschaft. Sie nannten u.a. ein großes Ausbildungsangebot der Schule, ein weitreichendes Mitspracherecht des Schülerrats bei Entscheidungen sowie die Möglichkeiten der Schüler an der Unterrichtsgestaltung mitzuwirken als Pluspunkte der Schule. Auch traditionelle Projekte wie die Woche der Verkehrserziehung und die regelmäßige Blutspende-Möglichkeit führten sie als wichtige Kriterien an. Dass sich die Schüler von ihren Lehrern gut betreut und beraten fühlen, sagten sie ebenfalls. Als vorteilhaft nannten die beiden Schülerinnen auch die übersichtliche, aktuelle Homepage und den Online-Vertretungsplan, auf den jeder Schüler Zugriff hat. Natürlich werden bei der Bewerbung auch die Umweltprojekte in Köthen und Bitterfeld nicht fehlen. Die stellvertretende Schulleiterin Astrid Zosgornik stellte diese vor. Zukünftig eingebunden werden sollen hier die Schüler aller Schulformen.
Intensiv zurückgeblickt wurde auf die Zeit des Homeschooling. Über ihre Erfahrungen berichteten die Referendarin Nicole Kreutzmann, Lehrerin Anke Benze und die Schülerinnen Anna Kopp und Annkathrin Schäpe (AVA.18-B). Die Schülerinnen lobten das Miteinander von Lehrern und Schülern trotz schwieriger und wechselnder Bedingungen.
Aus ihren Erfahrungen im Landeschulamt Sachsen-Anhalt während der Pandemie sprach Uta Klos und würdigte die besonnene Arbeit der Schulleitungen an Berufsbildenden Schulen. Dass das Schuljahr 2020/21 trotz Pandemie ein erfolgreiches war, das bekräftigte Rainer Woischnik und verwies auf die Abschlussquote der Fachoberschule: 94 Prozent haben den Abschluss geschafft. „Das Entscheidende ist der Lehrer mit seiner Persönlichkeit, die technische Ausstattung ist Ergänzung“, bekräftigte er. „Für das nächste Schuljahr erhält jeder Lehrer, jede Lehrerin einen Schullaptop“, kündigte er an. Mit dem Beschluss von 22 Schulfahrten und 27 Experteneinsätzen fand die Gesamtkonferenz dann ihren Abschluss.


Rainer Woischnik: „Wir müssen positiv denken. Ich hoffe, dass wir gut ins neue Jahr starten.“


Die Schülerinnen Mira Kirchberg, Franziska Refert, Anna Kopp und Annkathrin Schaepe sagen ihre Meinung zur Schulpreisbewerbung und berichten über ihre Erfahrungen während des Homeschooling.

Über die Doppelbelastung mit Homeschooling und Präsenzunterricht berichtet Lehrerin Anke Benze. Schultage mit einer Arbeitszeit von 7 bis 20 Uhr waren da keine Seltenheit.


Aus ihren Erfahrungen im Landeschulamt Sachsen-Anhalt während der Pandemie sprach Uta Klos.


Die Gesamtkonferenz fasste Beschlüsse zu Klassenfahrten und Experteneinsätzen und zu den flexiblen Ferientagen.

L.Dietsch

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