Pfaffendorf im Kühlschrank – das bessere Muh!

Wir, die Klasse Fachoberschüler mit der gewählten Fachrichtung Wirtschaft beschlossen, am 28.10.2019 gemeinsam mit unserem BVWL Lehrer und unserer Biologie Lehrerin eine fächerübergreifende Exkursion zum Hof Pfaffendorf & Partner GbR durchzuführen. Frederick Meurer von der Hof Pfaffendorf Molkerei GmbH & Co. KG und Sohn der Geschäftsführerin Birgit Meurer begrüßte uns.

Als erstes besichtigten wir die Milchproduktion. Er erklärte uns die Verarbeitung von Milch, Jogurt und Käse. Interessant war, dass aus 4 l Milch nur 1 kg Quark entsteht. Außerdem erklärte er uns, dass die nicht selbst verarbeitete Rohmilch noch nicht nach Biomilchpreisen bezahlt werde obwohl man sich bereits an die Richtlinien zur Biomilchproduktion halte. Dementsprechend trinken wir heute schon alle Biomilch, jedoch darf es noch nicht so deklariert werden. Weitergeführt von seinem Kollegen, der den Unternehmensbereich Tierproduktion leitet, durften wir uns den Melkstand ansehen. Jedes Tier läuft von ganz allein in die Station zum Melken. Mitarbeiter reinigen die Euter der Kühe, bevor sie an das Melkgerät angeschlossen werden. Der Herdenmanager erklärte uns, dass es den Tieren gut tut, gemolken zu werden. Anhand eines Monitors sieht man, wie viele Liter Milch eine Kuh abgibt, zu welcher Zeit sie gemolken wird und um welche Kuh es sich handelt. Der Hof Pfaffendorf versorgt seine bis zu 700 Kühe fast eigengenständig mit Kraftfutter aus eigener Ernte. Es wir nur wenig nachgekauft.

Am Ende unseres Rundganges zeigte uns der Herdenmanager noch die Weide, auf der die Rinder 6 Stunden pro Tag Auslauf haben. Am Anfang konnten die Milchkühe mit ihrer neu gewonnen Bewegungsfreiheit nur wenig anfangen. Heute lieben sie es. Sie spielen und toben auf der Weide.

J. Reinbothe (EFOW 18)

museum meets mathe

… eine eher sehr langweilige Kombination. Vom Gegenteil überzeugten sich die Klassen DERZ.17-A/B am 7.11.19 bzw. 14.11.19 im Grassi Museum Leipzig. Die angehenden ErzieherInnen erhielten einen Einblick in die museumspädagogische Arbeit, denn Frau Emödi nahm die SchülerInnen mit auf eine phantastische Reise zu Mustern, Farben, Formen, zeigte, wie man mit einem Theremin Dreiecke, Vierecke oder Kreise musizieren kann, ließ alle an einer Teezeremonie teilhaben und die kleinen selbstgemachten „Zukunftsdeuter“ gaben vorausschauende Einblicke in das Leben.

Logisches Denken war beim Origamischachtelfalten gefragt und beim Verzieren dieser mit japanischen Ornamenten durch den Gebrauch des Pinselstifts waren Geduld und Konzentration gefordert. Beim eigenständigen Entwickeln eines mathematischen Angebots für Kinder im Museum durfte der Kreativität großer Freiraum gewährt werden. So tanzte Rumpelstilzchen zählend durch die Ausstellungsräume, die Zaubertruhe ließ sich nur mit dem Code 8354 öffnen. Bei der ritterhaften Matherallye Georgs oder Ferdinands wurden Becher, Löffel, Schüsseln, Krüge geordnet, verglichen oder sortiert.

Von Aladins Teppich zeichnete man die Muster ab und die sieben Zwerge stellten fest, dass in der Vitrine 2 Teller fehlten. Dornröschen, Froschkönig, Frau Holle und die sieben Geißlein stritten am Brunnen, ob dieser rund oder doch achteckig sei. „Abschließend lässt sich feststellen, es war ein rundum gelungener Tag, an dem alle sehr viel lernen konnten und die wichtigste Erkenntnis ist: Ein Museumsbesuch und Mathe müssen nicht langweilig sein.“ (V. Schumann)

A. Poimann (BbS-ABI)

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