Unterwegs im Herzen Andalusiens

Die Chance an einem Auslandspraktikum teilnehmen zu dürfen, ist für jeden Auszubildenden auch gleichzeitig eine Herausforderung. Zwei weitere Klassenkameraden und ich ergriffen die Möglichkeit und bewarben uns für ein solches Praktikum in der spanischen Kulturstadt Granada. Unterstützt wurden wir dabei zum einen in Deutschland von der Wisamar Bildungsgesellschaft gemeinnützige GmbH (Leipzig) und zum anderen in Spanien von M.E.P. Europrojects Granada, S.L. Außerdem wurde unser Projekt durch das Erasmus+ – Programm gefördert, was bedeutet, dass die EU den größten Teil unserer Kosten übernommen hat.
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Während unseres zweiwöchigen Aufenthaltes (23.09. – 07.10.2018) in Granada, haben wir immense Unterschiede zwischen dem (Berufs-)Alltag des Spaniers und dem des Deutschen festgestellt. Neben den vielfältigen Erkundungstrips in und außerhalb der Stadt erhielten wir einen Einblick in eine für uns neue Unternehmensbranche. An unserem letzten Arbeitstag wurden uns Zertifikate überreicht, die uns zum einen an diese wunderbare Zeit erinnern werden und zum anderen unseren Wert auf dem Arbeitsmarkt signifikant steigern.

2Wir empfehlen wirklich jedem, dem sich die Möglichkeit bietet, ein Auslandspraktikum durchzuführen. Die Erfahrung in einem interkulturellen Umfeld zu leben und zu arbeiten, eröffnet völlig neue Sichtweisen auf unternehmerische Vorgangsprozesse und schult außerdem die Fremdsprachenkenntnisse. Ein großes Dankeschön richten wir an alle Personen, die wir durch das Praktikum kennengelernt haben und uns während unserer Reise stets als Ansprechpartner zur Verfügung standen.

Marcel Goldacker,  AIK16-A

Mit offenen Augen durch die Natur

…getreu diesen Mottos erlebten die Schüler der DERZ.16-A und B vom 12.09. – 14.09.2018 drei interessante praxisbegleitende Unterrichtstage. In diesem Projekt drehte sich alles rund um das Thema „Invasive Neophyten“.
Doch was sind invasive Neophyten überhaupt? Und wo findet man diese?
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Invasive Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, welche durch ihre starke Verbreitung die einheimische Flora verdrängen. Unter der Leitung von drei Vertretern des ,,KORINA“ – Teams erhielten die angehenden Erzieher*innen am ersten Tag Einblick darüber, welche Arten man zu invasiven Neophyten zählt, welche Auswirkungen sie haben und welche effektiven Maßnahmen dagegen vorgenommen werden können. Am zweiten Tag konnte dann das erlernte Wissen angewandt werden und die Schüler machten sich in kleinen Gruppen in Bitterfeld und Holzweißig auf die Spur nach invasiven Neophyten. Digitalisiert, kartiert und dokumentiert fanden die invasiven Neophyten einen Platz in der KORINA-App, die letztendlich dazu dient, solche Pflanzenbestände zu beobachten und gegebenenfalls durch eingeleitete Maßnahmen zu reduzieren. Damit leisteten wir einen Beitrag zum Umweltschutz in unserer Region. Am letzten Projekttag wurden die Schülergruppen dann noch einmal richtig kreativ. Denn hier galt es, ein eigenes Spiel in Bezug auf das Thema invasive Neophyten zu erstellen. Die entstandenen Ergebnisse zeigten, wie dieses Thema spielerisch und abwechslungsreich, insbesondere Kindern, vermittelt werden kann.
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Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals für die drei erlebnisreichen Tage, die wir durch das KORINA – Team mitnehmen durften, sowie bei Frau Poimann, welche uns dieses Projekt ermöglicht hat.

Paula Zimmermann (DERZ.16-B)

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