„Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, ABER wir haben auch RECHTE!

Diese wurden unseren Schülerinnen und Schülern am 14. und 15.09.2017 von hauptberuflichen und ehrenamtlichen Engagierten des Deutschen Gewerkschaftsbundes nochmals ganz deutlich vor Augen gehalten. Natürlich war jedem/r Auszubildenden bewusst, dass ihr Ausbildungsverhältnis nicht nur Pflichten nach sich zieht und schließlich haben sie das auch schon in Sozialkunde gelernt, allerdings war vielen das ein oder andere Recht gar nicht so bewusst.
DGB 1
Da stellten die Lernenden zum Beispiel fest, dass sie ihr Berichtsheft natürlich während der Arbeitszeit schreiben dürfen. Einige bemerkten sogar, dass ihnen zu wenig Pausen gewährt werden und dass es nicht zu ihren Aufgaben gehört, das Auto des Chefs auszusaugen. Alles in allem war es eine aufschlussreiche und sehr gelungene Veranstaltung.

Unser Dank geht an die „Junioren“ vom DGB. Jeder Zeit wieder!

E. Lawitschka (Lehrerin von Abt. A)

Fahrversuch Alkohol in Köthen am 06.09.2017

„Wer fährt trinkt nicht und wer trinkt, fährt nicht.“ So lauteten die abschließenden Worte von Bettina Tiemann, Fahrtrainerin des ADAC als Botschaft des Projekttages auf dem Köthener Flugplatz.
Zuvor hatten die 10 Schüler aus allen Abteilungen unserer Schule als erstes in einer kurzen Vorstellungsrunde Gelegenheit sich zu ihren Fahrerfahrungen und Trinkgewohnheiten auszutauschen. Anschließend war zum ersten Mal ins Röhrchen pusten angesagt. Bei allen Teilnehmern zeigte das Messgerät erwartungsgemäß 0,0 Promille an. Dann ging es für jeden eine Runde nüchtern auf den Parcours aus Slalomstrecke, Ausweichen eines Hindernisses, Einparken, Gefahrenbremsung und zweifachem Passieren einer Kreuzung. IMG_9204

Nach einem stärkenden Imbiss hieß es dann „Prost!“ und die Stimmung hellte sich binnen 20 Minuten spürbar auf. Die Renner in diesem Jahr bei den Schülern waren Sekt, Pfeffi und Cremelikör. Mit nachgewiesenen 0,5 bis 1 Promille Alkohol im Pustetest stand die zweite Runde auf dem Parcours auf dem Programm. In Begleitung von schallenden Gesängen wie „Eisgekühlter Bommerlunder“ als Ablenkungsversuch für den Fahrer stellten die Schüler in der Auswertung fest, dass man unter Alkoholeinfluss schnell die Hemmungen verliert und damit riskanter fährt, was sich in der erhöhten Anzahl an Fahrfehlern in Runde zwei äußerte. Beim Einparken gab es demnach aus Sicht der Schüler auch keine Probleme mehr. Bei der Gefahrenbremsung sah es da schon anders aus und die imaginäre Oma wurde mehrfach überfahren.

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Luisa Koberstein (BBL.16) resümierte:„Ich würde normalerweise jetzt nicht mehr Auto fahren.“ Fahrtrainerin Bettina ergänzte, dass alle Schüler das Zeitgefühl verloren und die anzustrebenden 2 Minuten Fahrzeit deutlich unterschritten hätten. Das Fazit von Artur Klassen (AVA.15) lautete:„Das war ein sehr gelungener Tag und ich habe viel gelernt.“

Frau Posniak (Abt. A)

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