Der Science Caravan macht Station in Bitterfeld

BTF – In der Woche vom 24.4. bis zum 28.4. 2017 hatte die Klasse BVJ-S3-T als erste von vorerst drei Sprachklassen die Gelegenheit, naturwissenschaftliche Kenntnisse im Science Caravan zu erwerben. Im Science Caravan werden die ausländischen Schülerinnen und Schüler zu täglich wechselnden, naturwissenschaftlichen Themen von Lehramtsstudierenden der Universität Halle unterrichtet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem projektbezogenen Unterricht, bei dem den Schülerinnen und Schülern das Wissen möglichst realitätsnah vermittelt und durch Experimente erfahrbar gemacht wird. Ergänzt wird dies durch das Erlernen der deutschen Sprache in diesem Fachbereich.

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Der Projektunterricht wurde im Team um Professor Dr. Martin Lindner konzipiert und ist auf die Förderung naturwissenschaftlicher Kenntnisse der Migrantinnen und Migranten ausgerichtet. Finanziert wird dieses Projekt von der Bayer-Stiftung. Einige der behandelten Themen waren „Bakterien“, „Zucker und Säure in der Nahrung“ und „Drogen und ihre Wirkung auf den Körper“. Der Höhepunkt der Projektwoche war für die SchülerInnen die Gestaltung des E-Books, mit welchem sie ihre Erfahrung und das Erlernte dieser Woche schließlich zusammenfassen und vor der Klasse präsentieren konnten.

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Die Zusammenarbeit hat in jeder Hinsicht super funktioniert und die Sprachkenntnisse wurden erheblich verbessert; nicht zuletzt, weil sie anhand praktischer Beispiele erworben wurden. Somit war die abschließende Meinung aller Lernenden einhellig: „Wir wollen noch eine Projektwoche machen!“.

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Auch die angehenden Lehrkräfte im Team um Prof. Martin Lindner waren begeistert von der Lernbereitschaft und dem Ehrgeiz der SchülerInnen. Sie werden im Mai und Juni mit ihrem Science Caravan für je eine Woche an unsere Schule zurückkehren und die Projektwoche mit zwei weiteren BVJ-Sprachklassen durchführen.

St. Unger (Abt. C)

EFOT – Hart wie Beton

KÖT – Am 03.05.2017 besuchte die EFOT15 und weiteren neugierigen Schülern der 12. Klasse der Fachoberschulen, das Betonwerk Hans Abel GmbH & Co.KG Köthen. Sabine Hohmann-Abel, welche die Urenkelin des Gründers ist, begrüßte uns um 9:30 Uhr herzlich. Sie berichtete über die Geschichte des Unternehmens und die Produkte, die dort hergestellt werden. Danach bekam jeder einen Schutzhelm und die Tour konnte beginnen.

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Uns wurden Produkte gezeigt, die auf dem Gelände aushärteten und zum Verkauf bereit standen. Wir gingen in die Produktionshallen, in denen die Arbeiter gerade den flüssigen Beton in die zusammen gebauten Formen gossen. Bei den größeren Formen wurden zum stabilisieren Stahlgitter mit eingearbeitet.

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Es war interessant zu sehen, welche Möglichkeiten es bei den Formen und deren Größe gibt. Den Rundgang beendete Frau Hohmann-Abel mit ein paar abschließenden Worten und verabschiedete uns. Wir wurden während der Besichtigung von unserem Fachlehrer Herr Rateike begleitet.

L. Jäcke und N. Lüders (EFOT15)

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