Schatten der Geschichte

Unsere Klasse, die BZM.22 (Zerspaner, 3. Lehrjahr), waren mit unserer Klassenlehrerin am 5. November auf Exkursion zur Gedenkstätte Lichtenburg in Prettin. Das Ziel unserer Reise war ein Schloss, das später als Konzentrationslager in der Zeit des Nationalsozialismus eine wichtige Rolle spielte. Bereits bei unserer Ankunft spürten wir die besondere Atmosphäre des Ortes. Die Gedenkstätte dient heute als Erinnerungsort für die Opfer der NS-Zeit. Unsere Führerin Lisa Lindenau (Pädagogische Mitarbeiterin) begrüßte uns und erklärte, dass die Lichtenburg eines der ersten Konzentrationslager in Deutschland war. Bereits im Sommer 1933 wurden hier politische Gegner, Zeugen Jehovas, Juden, Homosexuelle und andere Verfolgte des Regimes inhaftiert. Wir erfuhren von den harten Bedingungen unter denen die Häftlinge leben mussten. Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen und dort zu einer Aufgabe zu recherchieren. Fotos, Dokumente, Gegenstände, Videos von Zeitzeugen aus der Zeit des Konzentrationslagers sind hier zu finden. Danach präsentierten wir unsere Rechercheergebnisse untereinander und besuchten einen Teil des Schlosses: die Gefängniszellen. Die Stille der Zellen war bedrückend und hinterließ bei uns ein Gefühl der Traurigkeit, das lange nach unserem Besuch in uns noch nachhallte. Insgesamt war unsere Exkursion zur Gedenkstätte Lichtenburg ein eindrucksvolles Erlebnis. Wir haben viel über die Geschichte gelernt und sind alle mit einem Gefühl der Ehrfurcht und auch sehr nachdenklich nach Hause gefahren. Solche Orte sind wichtig, damit wir die Vergangenheit nicht vergessen und die Werte von Toleranz und Menschlichkeit weiterhin hoch halten.
Herzlichen Dank an Lisa Lindenau für die Durchführung und Organisation dieses Projektes.

Eure BZM.22







Exkursion in die Schokoladenfabrik

Am 29.Oktober 2024 fuhren 17 Schülerinnen und Schüler der Klasse BBVJ. 24-F (Berufsvorbereitungsjahr) zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Reinsch und der Schulsozialarbeiterin Frau Heit nach Halle in die Halloren Schokoladenfabrik. Diese Exkursion hat Tradition im BVJ. Neu war diesmal, dass selber Pralinen kreiert werden konnten. Es gab verschiedene Schokoladenfüllungen und zahlreiche Toppings, aus denen die Schüler und Schülerinnen für ihre Pralinen auswählen konnten. Jeder konnte insgesamt neun Pralinen fertigen. Diese wurden dann gekühlt und liebevoll von den Mitarbeitern verpackt. Danach schloss sich eine interessante Führung durch das Museum an. So erfuhren wir, warum heutzutage die Schokolade so cremig ist: Schokoladenfabrikant Rudolf Lindt vergaß, seine Rührmaschine abzustellen und nach ein paar Tagen hatte er eine cremige Schokolade. Dieses sogenannte „conchieren“ machte ihn weltberühmt. Ein weiteres Highlight ist das Schokoladenzimmer. Alle Gegenstände, Möbel und Personen sind aus Schokolade gefertigt. Übrigens ist die Halloren Schokoladenfabrik die älteste Schokoladenfabrik Deutschlands und feiert dieses Jahr 220-jähriges Bestehen. Zum Abschluss bekamen alle noch die originale Hallorenkugel zum Naschen.

S. Reinsch


Mehr laden