Drachenbootrennen in Friedersdorf

Es war wieder soweit: Am 23.09.2024 machte die Pflegeschule aus Bitterfeld einen Ausflug zum Drachenbootrennen. Dies fand beim Wassersportclub in Friedersdorf statt. Es waren wettertechnisch auch die besten Voraussetzungen, denn die Sonne schien. Am Rennen teilgenommen haben das 1.,2. und 3. Lehrjahr sowie die Lehrer. Für alle sollte es eine teambildende Maßnahme sein, um sich untereinander besser kennenzulernen. Die Teamarbeit spielte dort eine große Rolle, um den Wettkampf auch zu schaffen, denn ohne Team funktioniert der Wettkampf nicht. Die Gruppen waren gemischt mit Schülern aller drei Lehrjahre, dazu kamen noch die Lehrer. Die Gruppen mussten gemeinsam ihr Boot und die Paddel holen und aufs Wasser tragen. In zwei Drachenbooten wurde auf dem Muldestausee. gestartet. Natürlich wurden die Wettkämpfe angefeuert. Dann ging es auch schon los. Alle waren voller Begeisterung und haben ihr Bestes gegeben, um zu gewinnen. Natürlich wird man dabei auch nass, aber das war nicht so schlimm. Jede Gruppe hat einmal gewonnen und einmal verloren. Dafür gab es dann Urkunden. Nach dem Drachenbootrennen wurde noch Volleyball und Bogenschießen angeboten. Es war ein erfolgreicher Tag gewesen, um sich besser kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben.
Diesen tollen Nachmittag haben wir Frau Posniak aus unserer Schule zu verdanken. Sie ist aktiv im Wassersportclub Friedersdorf. Wer Interesse hat, dort mal reinzuschnuppern, findet weitere Information unter: https://www.wsc-friedersdorf.de/start.html.

Eure Pflegeschüler


„Manchmal muss man übertreiben“

Sie werden später eine Menge Fragen haben: die 18 Schüler der BVM.24 (Verfahrensmechaniker und Maschinen- und Anlagenführer 1.Lehrjahr). Doch erstmal ist er dran: Hamed Eshrat, Autor und Comic-Zeichner. Der Friedrich-Böcker-Kreis konnte ihn für die Lesereise an Schulen („Interlese“) gewinnen und wer jetzt denkt: „Eine Lesung, pah!“, der täuscht sich. Denn Hamed Eshrat liest in der BbS ABi gar nicht aus seinem neuen autobiografischen Comic „Coming of H.“, sondern er spielt einzelne Szenen, die er aus seinem Buch ausgewählt hat. Und das trifft es auch nicht genau, denn er hat aus dem Comic ein Video gedreht, mit Musik und Geräuschen unterlegt und er selbst spielt die kurzen Texte. Er rennt mit seinen Figuren, schnappt nach Atem, schimpft, ist mit seinem Freund (im Buch) beim Zocken und in einer Gang, sprayed, skated und macht eben alle Dinge, die man in der Jugend ausprobiert. „Die Jugendzeit hat mich schon lange beschäftigt. Ich hatte Lust auf eine Coming-of-Age-Geschichte“. Er nimmt die Jugendlichen anschließend auch mit auf seine Reise durch den eigenen Schreib- und Malprozess. Doch zuerst war da die Materialsammlung. Wie war es in den 90ern? Alte Fotos wurden angesehen, Gespräche mit seiner Familie geführt. Die Geschichte im Kopf, schreibt er Überschriften auf, die die Szenen charakterisieren und dann gilt es, den eigenen Rhythmus zu finden. Er schiebt die Szenen hin und her bis sie ihm gefallen. Zwei Jahre dauert der aktive Schreib- und Malprozess.
Und es ist natürlich seine Geschichte, wobei er am Ende sagen wird: Manches ist wahr, manches erfunden. Denn, Hamed Eshrat: „Manchmal muss man bei einer Geschichte was dazuerfinden, manche Sachen übertreiben.“ Wir übertreiben nicht: Es war eine wunderbare Vorstellung!
Ein herzliches Danke an Hamed Eshrat, den Friedrich-Bödecker-Kreis und die Schulleitung, die die „Lesung“ ermöglichte.

L.Dietsch



Mehr laden