Azubitechnikschnuppertag

Technologien in der Pflege – was bedeuten sie für Patienten und für die Pflegenden und welche Möglichkeiten der Umsetzung gibt es in der stationären und ambulanten Pflege sowie in der Rehabilitation? Darum ging es am Azubitechnikschnuppertag am 9. Dezember 2025 im „Maker and Education Lab“ in Köthen, an dem die Auszubildenden des 2. Ausbildungsjahres zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann teilnahmen. Viele Beispiele konnten die Auszubildenden schon aus eigener Erfahrung einbringen, so z.B. die digitale Blutdruckmessung, bei der automatisch die Werte in die Patientenakte übertragen werden oder die Smartwatch, die Herzrhythmusstörungen erkennen kann. Vorgestellt wurden aber auch viele für die Auszubildenden teilweise noch unbekannte Technologien, darunter z.B. ein interaktiver Spiegel. Einige Technologien konnten sogar ausprobiert werden, wie  ein Therapie-Roboter in Form eines Robbenwelpen, der in der Pflege besonders bei Patienten mit Demenz, Stress, Depressionen und Autismus eingesetzt wird, um Freude zu spenden, die Kommunikation zu fördern und beruhigend zu wirken.
Interessant war auch ein Instrument, das Körper in verschiedene Musikinstrumente verwandeln kann, sobald zwei Teilnehmer ihre Hände auf die Kontaktflächen legen. Dieses Instrument wird bei Menschen mit Demenz, geistiger Behinderung oder visuellen Einschränkungen eingesetzt. Natürlich kann keine Technologie die persönliche Zuwendung zum Patienten ersetzen, aber sie können die Pflege erleichtern und unterstützen. Dabei sollen sie einfach zu bedienen sein. Eine weitere Zusammenarbeit mit dem „Maker and Education Lab“ ist geplant. Die Klasse BPF.24 möchte sich ganz herzlich bei Herrn Heinrich, der diesen Tag mit sehr viel Engagement geplant und durchgeführt hat, bedanken.

J.Künzelmann

Social Media im echten Leben

Wir, die BFOT.24, erlebten am 11. Dezember 2025 im Rahmen des Deutschunterrichts bei Frau Koch ein besonderes Highlight. Das Baff Theater aus Delitzsch zeigte in unserer Schule BbS ABi das Klassenzimmertheaterstück „INFLUENZA“. Vier Studentinnen der Schauspielschule stellten dar, wie man durch Social Media sowie die permanente Handynutzung beeinflusst wird und davon abhängig werden kann. Ein Thema dabei war zum Beispiel das wahllose Verteilen von „Likes“. Jeder erhielt dafür ein rotes Pappherz, um die Online-Likes zu symbolisieren. Beim abschließenden Feedback durch uns, sollten wir, angeregt durch die gezeigten Themen, für uns entscheiden, was wichtig im Leben ist. Wir konnten außerdem Vorschläge für das nächste Klassenzimmertheaterstück im nächsten Jahr machen. Insgesamt eine tolle Sache, die wir unbedingt weiterempfehlen.

BFOT.24

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