Miteinander reden II

Am 30. Juni trafen sie sich in der Aula: elf Lehrer und Lehrerinnen sowie Vertreter des Personalrats, des QM-Teams und der Schulleitung. Gemeinsam im Austausch diskutieren wollte man: Was ist für jeden einzelnen eine „gute Schule“? Die neue Struktur hinterfragen und die Zufriedenheit der Kollegen – das sind Ausgangspunkte der Mitarbeitergespräche, die in dieser Form das zweite Mal stattfanden. Und es wurde Positives wie auch Kritisches gesammelt und aufgeschrieben. „Denn“, so Doreen Aleithe-Steinig, die mit dem QM-Team die Gesprächsrunden vorbereitet, „Veränderungen finden nur statt, wenn die Stolpersteine zur Sprache kommen.“

Motivierte Schüler und Lehrer – dass das ein Ziel und Merkmal einer guten Schule ist, darüber war man sich einig. Von den Lehrern gewünscht wurden v.a. schnelle und einfache Informationsflüsse, eine bessere technische Ausstattung sowie ein kontinuierlicher Einsatz in denselben Fächern und Lernfeldern und in möglichst wenigen Bildungsgängen. Positiv anerkannt wurden der Einsatz der Moodle-Lernplattform und die schulintern angebotenen Kurse sowie der frühzeitig fixierte Jahresarbeitsplan, der alle wichtigen Termine enthält. Die Sauberkeit in der Schule und die Möglichkeit der Verdunkelung vieler Räume wurden ebenso positiv vermerkt.

Astrid Zosgornik, stellvertretende Schulleiterin, nahm die Stichpunkte der Kollegen entgegen, um sie in der Schulleitung auszuwerten. Sie warb um Verständnis, dass durch das Wegfallen von Ausbildungsgängen auch eine Änderung des Lehrereinsatzes unvermeidbar ist. Sie unterstrich die Bedeutung der Teamleiter als wichtige Kommunikatoren. Dass die Schule in ihrer technischen Ausstattung eigentlich schon weiter sein wollte, sagte sie klar. Pandemie und laufende Ausschreibungen nannte sie als Gründe für zeitliche Verzögerungen. Die Mitarbeitergespräche bieten – außer dem Austausch mit Schulleitung, Personalrat und QM-Team – auch den Vorteil, dass Kollegen aus ganz unterschiedlichen Teams und Bildungsgängen miteinander ins Gespräch kommen. Im nächsten Schuljahr werden die Gespräche fortgesetzt.

L.Dietsch