Ein Wald im Raum?

Warum eigentlich nicht!, dachte sich Sozialarbeiterin Patricia Heit und fragte Fachlehrer Christian Doil. Denn dieser hat bereits so viele Klassenräume in der BbS ABi mit Schülern und Schülerinnen verschönert. Ob eine gemalte Bibliothek mit Meer, eine Kirche, Motive von Da Vinci, Landschaften oder Wälder – viele Räume in der Schule sind einzigartig. Und so entstand auch für ihren Raum ein beeindruckendes Wandgemälde – ein lichter Frühlingswald, der den Raum in eine ruhige, einladende Atmosphäre taucht. Das großformatige Werk (1,80 m × 6,60 m) hat Christian Doil gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse der Fachoberschule Gestaltung (BFOG.25) sowie des Berufsvorbereitungsjahres Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik (BBVJ.25-B) realisiert. Die Herausforderung: Das Oberlicht im Raum sorgte bei starker Sonneneinstrahlung für eine grell leuchtende Wand und sollte durch ein helles, beruhigendes Motiv abgemildert werden. Angelehnt an Claude Monets „Große Dekorationen“ gestalteten die Schülerinnen und Schüler eine wunderbare Waldstimmung aus Himmel, Unterholz, Bäumen und Sträuchern – perfekt für einen Raum, in dem persönliche Gespräche und Beratung im Mittelpunkt stehen. Der Arbeitsprozess umfasste Aufmaß, Bau der Holzrahmen, Leinwandbespannung, Grundierung sowie das schrittweise Ausarbeiten des Motivs vom Hintergrund bis ins Detail. Ein herzliches Dankeschön gilt Herrn Wessel und dem BVJ Holztechnik für die Fertigung der Holzrahmen sowie den Hausmeistern für das fachgerechte Aufhängen des Gemäldes und natürlich Christian Doil für die Leitung des gelungenen Projektes.
PS: Besucht doch einfach mal unsere Sozialarbeiterin im Bauteil D und lasst Euch das Gemälde zeigen.

Redaktion




Im HABA Betonwerk

Am 25. März 2026 haben wir – die Klasse BRL.23-A (Rohrleitungsbauer) – im Rahmen unserer Ausbildung das Betonwerk von HABA in Großsteinberg besucht. Ziel war es, einen praktischen Einblick in die Herstellung, Verarbeitung und Prüfung von Bauteilen für den Rohrleitungsbau zu bekommen. Zu Beginn wurde uns das Betonwerk vorgestellt. Wir haben gelernt, wie Betonprodukte industriell hergestellt werden und welche Qualitätsanforderungen dabei gelten. Bei einem Einblick in ihre Firmengeschichte haben wir erfahren, wie HABA mit technischer Innovation seine Produktionskapazitäten enorm steigern konnte. Im Werk werden verschiedene Produkte hergestellt, die im Tief- und Rohrleitungsbau verwendet werden, z.B. Schächte, Rohre und Sonderbauteile. Dabei gibt es Produkte mit vorgefertigter Schalung und Sonderanfertigungen, die von Hand vorgefertigt werden muss. Nach einem Frühstück und einer kurzen Einführung haben wir das Werk besichtigt. Dabei mussten wir auch einen Helm tragen und Warnsachen anziehen. Ein Highlight war der Einsatz von Schweißrobotern. Diese sorgen für präzise Verbindungen, gleichbleibende Qualität und eine effizientere Produktion. Wir haben außerdem etwas über verschiedene Verfahren gelernt, wie Rohre verlegt werden, z. B. im Vortrieb. Dadurch können die Rohre ganz ohne Graben verlegt werden. Fazit: Der Besuch im Betonwerk war sehr lehrreich. Wir konnten viele Einblicke in die Praxis gewinnen und haben gesehen, wie wichtig Qualität, Technik und Präzision im Rohrleitungsbau sind. Besonders spannend waren die modernen Maschinen und die automatisierten Prozesse, die heute in der Rohrproduktion eingesetzt werden.

PS: Wir möchten uns ganz herzlich bei Herrn Vierig für seine Zeit und Gastfreundlichkeit bedanken!

BRL.23-A



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