Im HABA Betonwerk

Am 25. März 2026 haben wir – die Klasse BRL.23-A (Rohrleitungsbauer) – im Rahmen unserer Ausbildung das Betonwerk von HABA in Großsteinberg besucht. Ziel war es, einen praktischen Einblick in die Herstellung, Verarbeitung und Prüfung von Bauteilen für den Rohrleitungsbau zu bekommen. Zu Beginn wurde uns das Betonwerk vorgestellt. Wir haben gelernt, wie Betonprodukte industriell hergestellt werden und welche Qualitätsanforderungen dabei gelten. Bei einem Einblick in ihre Firmengeschichte haben wir erfahren, wie HABA mit technischer Innovation seine Produktionskapazitäten enorm steigern konnte. Im Werk werden verschiedene Produkte hergestellt, die im Tief- und Rohrleitungsbau verwendet werden, z.B. Schächte, Rohre und Sonderbauteile. Dabei gibt es Produkte mit vorgefertigter Schalung und Sonderanfertigungen, die von Hand vorgefertigt werden muss. Nach einem Frühstück und einer kurzen Einführung haben wir das Werk besichtigt. Dabei mussten wir auch einen Helm tragen und Warnsachen anziehen. Ein Highlight war der Einsatz von Schweißrobotern. Diese sorgen für präzise Verbindungen, gleichbleibende Qualität und eine effizientere Produktion. Wir haben außerdem etwas über verschiedene Verfahren gelernt, wie Rohre verlegt werden, z. B. im Vortrieb. Dadurch können die Rohre ganz ohne Graben verlegt werden. Fazit: Der Besuch im Betonwerk war sehr lehrreich. Wir konnten viele Einblicke in die Praxis gewinnen und haben gesehen, wie wichtig Qualität, Technik und Präzision im Rohrleitungsbau sind. Besonders spannend waren die modernen Maschinen und die automatisierten Prozesse, die heute in der Rohrproduktion eingesetzt werden.

PS: Wir möchten uns ganz herzlich bei Herrn Vierig für seine Zeit und Gastfreundlichkeit bedanken!

BRL.23-A



„Was sind Stolpersteine?“

Sie erzählen spielerisch Geschichten über Religion und Vorurteile. Sie verknüpfen historische Fakten mit dem Heute und Jetzt. Was ist eigentlich Antisemitismus und woher kommt der Hass gegen Juden? Sie klären auf, weil es für sie eine Herzensangelegenheit ist: Nina Coenen und Sami Alkomi haben das Quizformat „Mazel Tov“ entwickelt. Sie sind bundesweit unterwegs und am 25. März 2026 sind sie in der Klasse BCK.24-C (Chemikanten) zu Gast und kurz danach in der BERZ.25-B (Erzieher). Rund um die Quizfragen geben sie den Schülern die Infos, die diese brauchen, um die Fragen zu beantworten. Dabei nutzen sie eine Performance, die Spaß macht und die Schüler nicht nur unterhält, sondern auch zum Lachen bringt. Sie fragen nach, regen zur Diskussion an. Was sind Stolpersteine? Welche Alltagsgegenstände gehen auf Patente jüdischer Erfinder zurück? Hättet Ihr es gewusst? 95 Prozent der Chemikanten stimmten bei letzterer Frage für die richtige Lösung: Tempotaschentücher, Aspirin und Nivea-Creme.
Sechs Millionen europäischer Juden ermordeten die Nazis während des Zweiten Weltkriegs. „Wer von Euch war schon einmal in einem Konzentrationslager? Was für ein Gefühl hattet Ihr?“, fragt Sami Alkomi und „Warum müssen wir darüber reden?“ Erics Antwort: „Damit sowas nicht noch einmal passiert.“ Den ersten Artikel des Grundgesetzes kennen die Schüler: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, sagt Tim. Jason hat auf viele Fragen die richtigen Antworten. Die Schüler hören zu, stimmen mit TED-Geräten ab, gewinnen Preise. Nina Coenen und Sami Alkomi erzählen anschaulich die Geschichte der Juden und der Araber und ihren Konflikt. Dabei erzählen sie aus beiden Perspektiven. Nina Coenen: „Wir wollen, dass Ihr Bescheid wisst!“ Am Ende geht es um den aktuellen Krieg zwischen Israel und Iran. Coenen und Alkomi holen die Schüler ab, nehmen sie mit auf eine Reise, geben ihnen Fakten, lassen sie Vorurteile hinterfragen. Ein starkes Zeichen für Vielfalt und Toleranz und ein Miteinanderreden.
Herzlichen Dank an Sami Alkomi und Nina Coenen und den Bürger Europas e.V., die dieses Projekt mit dem Verein Demokratielotsen e.V. ins Leben gerufen haben und durch die Unterstützung des Bundesbeauftragten für jüdisches Leben in Deutschland anbieten.

L.Dietsch





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