Respekt ist das Zauberwort

Am Montag und Dienstag 8 bis 13 Uhr ist sie in den BbS ABi in Bitterfeld anzutreffen. Und wenn sie gerade einmal nicht in ihrem Raum D137 ist, dann ist sie in der Schule unterwegs: Respekt Coach Ronja Hohbach. Was macht eigentlich ein Respekt Coach? „Innerhalb des Respekt Coaches Programms setzen wir uns in den Schulen für einen respektvollen Umgang miteinander und für mehr Zusammenhalt im Schulalltag ein, auch mit oder gerade wegen einer großen Bandbreite an unterschiedlichen Schülern“, sagt Ronja Hohbach. „Wir kümmern uns darum, dass keiner aus der Klasse aufgrund von Herkunft, Sexualität, familiärem Hintergrund o. a. ausgegrenzt wird. Unterstützt werden wir von externen Referenten, die in die Schule zu Workshops und Projekten kommen und mit den Schülern über verschiedene Themen diskutieren. Daher das Motto ‚Lass uns reden! Reden bringt Respekt‘. Aufgegriffen werden medienpädagogische Themen wie Cybermobbing sowie politische Themen wie Antisemitismus, Antirassismus, Rechtsradikalismus. Auch Teambuilding-Angebote oder Ausflüge sind möglich“, so die Sozialpädagogin. An einer Zusammenarbeit interessierte Lehrer können auf sie zukommen. Ein besonderer Fokus liegt außerdem auf den Themen Flucht und Migration. Das Respekt Coach Programm ist mit dem Jugendmigrationsdienst vor Ort verknüpft. Auf längere Sicht soll die Unterstützung durch Respekt Coaches vor allem der besseren Integration von Schülern dienen, die neu in Deutschland oder der Region sind. Letztes Jahr hat Ronja Hohbach gemeinsam mit Vertrauenslehrerin Heike Burschitz und Sozialarbeiterin Patricia Heit das Programm zur Woche „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ organisiert. Träger des Programmes Respekt Coaches ist der Diakonieverein e.V. Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhainichen.
Kontakt: Ronja Hohbach, E-Mail: ronja.hohbach@diakonie-wolfen.de, Tel.: 01514 6196302.

L.Dietsch

Über Knöpfe und Schokolade

Am 9. November 2022 waren die Schüler und Schülerinnen der Klassen BBVJ.22-B und BBVJ.22-D (Berufsvorbereitungsjahr) in der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands und im Hallorenmuseum in Halle. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen Silke Reinsch und Tina Wehle ließen sie sich auf einer Führung alles Wichtige erklären, z.B. dass die Kakaopflanze ihren Ursprung in Mexiko hat. Was aber haben Hallorenkugeln mit den Knöpfen der Hallenser Salzsiederuniformen zu tun? Ganz einfach: die Knöpfe dienten als Vorlage, gewissermaßen als Prototyp für die Schokoladenkugeln. Natürlich ging die Zeitreise noch weiter bis zur Entwicklung der heutigen Schokoladensorten. „Im Pralineum konnten wir die ursprüngliche Schokolade ohne Zucker probieren und natürlich auch die Sorten, die heute in der Schokoladenfabrik gefertigt werden“, berichtet Silke Reinsch. „Das Imposanteste war natürlich das Schokoladenzimmer, welches bis auf zwei Teile vollständig aus Schokolade in etlichen Arbeitsstunden gefertigt wurde. Auch namhafte Gebäude der Stadt Halle, die vollkommen aus Schokolade hergestellt waren, ließen uns staunen.“ Im Anschluss ging es dann zur Besichtigung der Produktionsstätte und zum Fabrikverkauf. Natürlich wurden schon Süßigkeiten für Weihnachten gekauft. Ob die wohl bis Weihnachten Bestand haben?

L.Dietsch

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