10 Jahre Schulsozialarbeit

Dienstberatungen müssen sein. Und so standen zur Dienstberatung der BbS ABi am 15.11.2022 in der Bitterfelder Aula gleich mehrere Themen auf der Agenda. Dem 108-köpfigem Lehrerkollegium jetzt offiziell vorgestellt wurden die beiden Referendare Frances Remmling und Martin Birnbaum und Patrick Welzel als neuer Kollege in der Pflegeschule. Im Fokus der Beratung stand die Schulsozialarbeit. Über den Partner und Träger Jugendclub ’83 verfügt die BbS ABi über zwei Schulsozialarbeiterinnen: Patricia Heit (Standort Bitterfeld) und Karolina Heinemann (Standort Köthen). Wie die bereits zehnjährige Zusammenarbeit zwischen Schule, Träger und Schulsozialarbeiterinnen genau abläuft, darüber informierte Cornelia Geißler (Leiterin Netzwerkstelle „Schulerfolg sichern“ ). Über die genauen Aufgaben der Schulsozialarbeit klärten Patricia Heit und Karolina Heinemann mit konkreten Beispielen auf. Die Schulsozialarbeit basiert auf dem ESF-Programm „Schulerfolg sichern“ und dass ist letztendlich auch das Ziel aller Beteiligten, bekräftigte später auch Schulleiterin Astrid Zosgornik noch einmal. Die Schulleiterin dankte Cornelia Geißler und den beiden Schulsozialarbeiterinnen. Der Dank der Schulleiterin ging ebenso an die Koordinatoren für die Einsatzplanung und die Klassenbildung: Insgesamt 2.623 Schüler werden derzeit in 144 Klassen unterrichtet. Koordinatorin Birgit Bornemann informierte anhand von Beispielen über den Datenschutz. Über den Stand der Auswertung der Mitarbeitergespräche berichteten die Koordinatorinnen Anke Scholz und Christina Collatz. Abschließend nahm Koordinator Frank Kürbitz noch die Arbeitsschutzbelehrung vor. Außerdem angesprochen wurde ein Präventionstag für die Lehrer und Lehrerinnen der BbS ABi.

L.Dietsch


Van Gogh im Schulhaus?

Den Wunsch nach mehr Farbe im Schulhaus gibt es schon länger, bloß wie? Einfach Wände farbig streichen kann nicht die Lösung sein, dachte sich Fachlehrer Christian Doil und er dachte auch an seine Klassen der Fachoberschule Gestaltung (BFOG.21, BFOG.22). Gemeinsam mit den Schülern ging er auf Recherche: Wo gibt es farbintensive Werke der Kunstgeschichte? Klar, stießen sie sofort auf Van Gogh. Die BFOG.21 entwickelte einzigartige Farbkombinationen. Aber der Stil? Wie sollte der sein? Machen wir es doch einfach wie Van Gogh und orientieren uns an japanischem Holzschnitt: schmale, dunkle Linien, die Grenzen und Konturen liefern, sagten sie sich. Fehlte bloß noch das Wichtigste: die Motive. Warum denn nicht Ausschnitte vom Schulgelände dafür nutzen? Gesagt, getan. Und auf 2 m mal 1,25 m großen Leinwänden legten die Schüler und Schülerinnen der BFOG.21 und BFOG.22 dann los. Jetzt hängen die drei Kunstwerke im Bauteil D, 2.Etage. Übrigens wurden für die Leinwände Keilrahmen genutzt, die die Schüler des BVJ-Holztechnik unter Anleitung ihres Fachlehrers Holger Wessel hergestellt haben. Und die drei Werke sind erst der Anfang. 15 sollen es am Ende werden, sagt Christian Doil. Sie sollen den gesamten Gang zieren. Und wer einmal schlechte Laune hat, gar trübselig ist, der kann seine Stimmung aufhellen durch den Anblick dieser Bilder. Es funktioniert!

L.Dietsch

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