Fachoberschule Technik erkundet die Wasserwelt Bitterfeld

Das vergangene Schuljahr hatte durch die Corona-Situation nicht viele gemeinsame Aktivitäten zugelassen. So nutzten die Schüler und Schülerinnen der BFOT.20, begleitet von Doreen Aleithe-Steinig und Angelika Siebert, den Start in das neue Schuljahr für einen Besuch des Wasserzentrums in Bitterfeld. Auch wenn der Begriff Wasserwelt zunächst erahnen ließ, dass man die Badehose bräuchte, war doch schnell klar, dass es um die technischen Voraussetzungen eines Wasserwerks und die damit verbundene Wasserversorgung einer Region ging. Durch die Ausführungen von Herrn Böttcher, dem langjährigen Mitarbeiter des Museums, konnten die Jugendlichen auch am Modell die Entwicklung der Seenlandschaft um Bitterfeld nachvollziehen. Selbst diejenigen, die in Bitterfeld und Umgebung aufgewachsen sind, war nicht ganz klar, wie sich die Landschaft, vom Kohleabbaurevier zum attraktiven Naherholungsgebiet, in den letzten 20 Jahren verwandelt hat. Des Weiteren erkundeten sie an verschiedenen Experimentierplätzen die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Wassers. Die Grußkultur unserer Schüler hat abschließend die Leiterin der Wasserwelt begeistert, so dass zu hoffen ist, dass diese diesen Schwung mit ins neue Schuljahr tragen.

D.Aleithe-Steinig

Überblick für alle: Ergotherapeuten unterstützen das erste Lehrjahr

Das zweite Lehrjahr AERG.20 hat einen Kennenlerntag für das neue erste Lehrjahr AERG.21 organisiert. Und so stand der 03.09.2021 ganz unter dem Motto „Wir lernen uns und unsere Stadt besser kennen“. Damit jeder Schüler auch einen Paten hat, wurden Patenschaften gebildet. Und weil im zweiten Lehrjahr nur 13 Schüler und Schülerinnen waren, im ersten aber 25, so gab es immer gleich zwei Paten für jeden und jede. Die Auszubildenden haben sich dann in Kennenlernspielen Informationen ausgetauscht und sich auf dem Schulhof entsprechend der Antworten positioniert. So ging es zum Beispiel darum, ob sie sich Sorgen bezüglich der Ausbildung machen, ob sie Vorerfahrungen mit dem Beruf haben, aber auch um Fragen, wie weit die Entfernung von Wohnort zur Schule ist. Anschließend fand eine Stadtrallye unter dem Motto „Wie barrierefrei ist Köthen?“ statt. Die Schüler erstellten mit ihren Schüler-Paten eine Liste, welche Gebäude und Einrichtungen von Rollstuhlfahren oder Menschen mit Einschränkungen besucht werden können und welche Hürden ihnen dabei begegnen. Am Ende trafen sich alle Schüler an der Jakobskirche. Alle höhentauglichen Schülerinnen und Schüler bestiegen gemeinsam die ca. 300 Stufen, um den Ausblick auf der Brücke zwischen den beiden Kirchtürmen im Sonnenschein zu genießen. Jetzt haben alle den Überblick.

C.Engelmann

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