Teamleiter und Schulleitung klären wichtige Fragen

Am 18. November war Teamleitersitzung in der BbS ABi am Standort Bitterfeld. Auch diesmal galt es, wichtige Dinge und Fragen zu klären sowie Regelungen zu schaffen. Das Prozedere bei Homeschooling von Klassen sowie Klassen und Lehrern in Quarantäne wurde jetzt verbindlich intern geregelt. Alle wichtigen aktuellen Informationen für Eltern, Schüler, Ausbildungsbetriebe sind seit Anfang November auf der Homepage der Schule unter „Corona News“ gebündelt. Die Praktika der Berufsfachschule Sozialpflege ABFS.19 und Kinderpflege BKPF.19-B werden ins neue Kalenderjahr verschoben. Auch die Kontaktaufnahmen zu Schülern während des Homeschooling wurden diskutiert. Direkte Verbindung soll es vor allem zum Klassenlehrer geben. Was ist, wenn Schüler kein Internet haben? Entschieden wurde: ausgedruckte Aufgaben können im Sekretariat der Schule hinterlegt werden. Der Schüler holt sich diese dann ab.

Haben Schüler keinen Laptop oder PC zuhause und brauchen diesen zur Erledigung wichtiger Schulaufgaben, sollen sie durch das Ausleihen von Schullaptops unterstützt werden. Wenn Betriebe, wie z. B. Friseursalons geschlossen sind, gelten die Regeln für den Distanzunterricht, d.h. der Schüler erhält Aufgaben von der Schule und ist von der Arbeit freigestellt.
Weiterhin besprochen wurde die eventuelle Einrichtung von Fachräumen, die in der Einzelverantwortung der Lehrer und Lehrerinnen wären sowie die Ausgestaltung der Schulgebäudegänge, Aushänge und Pinnwände. Bis zum Jahresende sollen im Friseurkabinett Rückwärtsbecken angeschafft werden. Nächstes Treffen wird am 3. Februar 2021 sein.

Redaktion

Was bedeutet denn eigentlich „divers“?

Was „divers“ heißt, weiß heute sicherlich jeder, der Augen und Ohren offen hält. Die Schüler und Schülerinnen der BFOS.19-A und B nutzten am 10. und 11. November den Besuch von Herrn Kiel, Angestellter des „lebensart“ e.V. und Landesbeauftragter für das südliche Sachsen-Anhalt, um ihr Wissen zu vertiefen. Der Mensch und seine geschlechtliche Zuordnung, sexuelle Identität, die empfundene soziale Rolle und Neigungen wurden erörtert.

Der Landesbeauftragte vermittelte sehr verständlich die Vielfalt an sexueller Identität. Ebenso zeigte er die noch vorhandenen Hürden und Schwierigkeiten auf, die Betroffene bewältigen müssen, um ein Leben führen zu dürfen, in dem sie sich wohl fühlen. Wichtige Fragen waren: Wie ist die korrekte Anrede? Wie ist der rechtliche Stand? Wie geht man mit anderen sexuellen Identitäten um? Welche Konsequenzen hat das für unsere Sprache und für die Erziehung? Eigene Erfahrungen wurden reflektiert und diskutiert. Die zwei Stunden gingen viel zu schnell vorbei. Ein weiteres Seminar wird von den Schülern gewünscht. Vielen Dank an Herrn Kiel!

BFOS.19-A und B

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