Das ist er! Der Schülerrat 2020/21!


Der Schülerrat am Standort in Bitterfeld

Prägt Euch diese Gesichter gut ein, sie sind Euer Sprachrohr! Am Dienstag, den 06.10.2020 wurde an beiden Schulstandorten unter Leitung der Vertrauenslehrerinnen (Frau Burschitz, Bitterfeld; Frau Lawitschka, Köthen) sowie der Schulsozialarbeiterinnen (Frau Heit, Bitterfeld; Frau Beyer, Köthen) die neue Schülervertretung der Berufsbildenden Schulen Anhalt-Bitterfeld für das laufende Schuljahr gewählt. Viele engagierte Klassensprecher/innen und deren Stellvertreter/innen strebten einen Sitz im Schülerrat an. In einer fairen und spannenden Wahl setzten sich in Bitterfeld 15 und in Köthen sechs Bewerber/innen gegen ihre Kontrahenten durch.


Der Schülerrat am Standort Köthen.

Fast alle Schulformen werden im Schülerrat repräsentiert. In Bitterfeld wählten die Schülervertreter/innen Antonia Hammer (angehende Kinderpflegerin der BKPF.19-B) zur Schulsprecherin. Herzlichen Glückwunsch, Antonia! Ihr Stellvertreter ist Marvin Ahmad, der am Standort in Köthen die Berufsfachschule Technik in der ABFT.20 absolviert. Herzlichen Glückwunsch, Marvin! Liebe Schüler und Schülerinnen, scheut Euch nicht, sprecht uns an!

E. Lawitschka (Vertrauenslehrerin in Köthen)

DGB-Junioren informieren Schüler am Standort Bitterfeld und in Köthen


Schülerinnen an den Infoständen der DGB-Junioren

„Was würdet Ihr tun, wenn Ihr Unternehmer seid und Gewinn machen möchtet?“, fragte Till – ehrenamtlich für die DGB-Junioren unterwegs – die auszubildenden Verfahrensmechaniker im 1. Lehrjahr am 1. Oktober in den BbS-Abi in Bitterfeld. Und die Phantasie der Schüler kennt keine Grenzen: nur 15 Urlaubstage, Schichtarbeit, Mindestlohn-Bezahlung, Leiharbeiter und Minijobber-Einsatz, 14-Stunden-Arbeitstag und harte Strafen und Lohnabzug bei Verfehlungen – waren ihre Vorschläge. Während die andere Hälfte der Klasse ihre Wünsche als Arbeitnehmer notiert. Verschiedene Interessen, die aufeinanderprallen – das wurde beim Zusammentragen an der Pinnwand klar.


Die BVM_20 in Aktion

Kompromisse müssen also her. Wer vertritt und verhandelt die Interessen der Arbeitnehmer? Die Gewerkschaften. Dass Tarifverträge nicht vom Himmel fallen, das die Azubis das Berichtsheft innerhalb der Arbeitszeit im Betrieb führen können und die Mitgliederzahlen der Gewerkschafter geringer sind als die Schüler annehmen – alles das wird in den zwei Tagen klar, als die DGB-Junioren in vielen verschiedenen Klassen unterwegs sind. Mit vielfältigen Mitspielaktionen – soweit es Corona erlaubte – informierten sie die Schüler über Rechte und Pflichten der Azubis, rechtliche Grundlagen und demokratisches Verständnis.
Dank an das Engagement der DGB-Junioren. Dank an die Schulleitung, dass sie Räumlichkeiten und Zeit bzw. die Gelegenheit der Aufklärung bot. Dank auch an die Koordinatoren, die für die räumliche Planung der Klassen sorgten und ganz besonderer Dank an Frau Löbel, Herrn Nestler und Frau Lawitschka, die die Organisation im Vorfeld übernahmen.

L.Dietsch

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