5000 Euro: Investition in die technische Ausstattung in Köthen

Heute ist morgen schon gestern. Wie bitte? Der Satz lässt sich ganz einfach interpretieren: Berufsschulen müssen sich bereits heute an zukünftigen Anforderungen im Berufsalltag orientieren, die Jugendlichen darauf vorbereiten. Heute also schon an morgen denken, vorausschauend sein. Dazu braucht es nicht nur Weitblick, sondern auch die notwendige technische Ausstattung. Mit einem Konzept für eine bessere digitale technische Ausstattung der Unterrichtsräume für die Schüler in den Berufen Verkäufer/Verkäuferin und Kaufmann/Kauffrau und für eine bessere Integration von Migranten in diese Berufe konnte die Schulleitung die Manfred-Roth-Stiftung (gegründet vom Firmengründer des Lebensmittel-Discounters Norma) überzeugen. 5000 Euro wurden am 29. September von Robby Lehmann (Gebietsverkaufsleiter) und Stephanie Rehbein (Bereichsleiterin Aus- und Fortbildung) als Spende übergeben.

Bei der Spendenübergabe (v.l.)  Robby Lehmann, Auszubildende Celina, Rainer Woischnik und Stephanie Rehbein.

Der Einzelhandel braucht Fachkräfte und die sollten gut ausgebildet sein. „Direkt profitieren werden davon 187 Schüler in sechs Klassen am Standort in Köthen“, sagte Schulleiter Rainer Woischnik. Bisher sind die Unternehmen mit der Praxisnähe des Unterrichts mehr als zufrieden. Bei einer 2019 vom QM-Team organisierten Umfrage sagten 95 Prozent der Ausbilder, dass sie den Eindruck haben, dass die Azubis an der Berufsschule gut auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet werden. Die Investition ist ein weiterer Schritt.

L.Dietsch

Woche der Verkehrserziehung in Bitterfeld

„Schütteln Sie ihn richtig durch!“, „Nehmt beim Bremsen die Hand vom Lenkrad!“, „Wie weit ist der Bremsweg bei nur 30 km/h?“ – alles Sätze, die man auf dem Schulgelände in Bitterfeld hören konnte. Denn vom 21. bis 25. September 2020 fand die Woche der Verkehrserziehung statt. Partner dabei waren der ADAC, die Verkehrswacht, die Polizei, die Feuerwehr, das Bestattungsunternehmen Antea sowie die Staatsanwaltschaft. Schüler konnten die Sicherheit am PKW von den zukünftigen Kfz-Mechatronikern prüfen lassen, sich selbst einem Fahrtsicherheitstraining unterziehen oder im ADAC-Überschlagssimulator erfahren wie es ist, die Kontrolle über das Auto zu verlieren und kopfüber festzuhängen.


Bei der Eröffnung wird der Katastrophenfall gezeigt.

Sensibilisierung für die eigene Verantwortung im Straßenverkehr ist der Schule ein Anliegen. Deshalb ist die Verkehrserziehungswoche bereits seit 2003 ein fester Bestandteil des Schullebens. Zur Eröffnung konnte Schulleiter Rainer Woischnik den Landrat Uwe Schulze und den Landtagsabgeordneten Lars-Jörn Zimmer begrüßen.
Parallel zu den Verkehrsstationen lief an zwei Tagen die Blutspendenaktion des DRK. 218 Schüler und Schülerinnen spendeten Blut. Herzlichen Dank!
Übrigens war ein häufiges Resultat der Durchsicht bei den PKW, dass die Bremsflüssigkeit erneuert werden muss.


Azubis im 2. Lehrjahr prüfen das Auto von unten auf Sicherheit.


Lehrer Garry Neitsch kontrolliert den Reifendruck.

Beim Fahrsicherheitstraining wurde klar: die meisten eingestellten Sitzpositionen boten keine optimale Sicherheit. Mit gerader Lehne und festem Griff – mit beiden Händen am Lenker – lässt sich viel sicherer und besser fahren. Und, dass das Auto auch beim Bremsen und regennasser Fahrbahn und mit erhobenen Händen der Fahrer die Spur hält, dass hätten viele nicht gedacht. Dank geht an alle Organisatoren sowie Partner und auch an die Lehrer im Kfz-Bereich, die ihre Schüler tatkräftig unterstützen.


Letzte Anweisungen von den Lehrern Heiko Stein (2.v.r.)
und Thomas Arnold (l.) beim Fahrsicherheitstraining.


Hier stehen Fahrer und Auto Kopf.


Andrang bei der Blutspende: 228 Schüler sind dafür bereit.


Bei der Stärkung danach. Die drei Erzieherinnen
im 2. Lehrjahr haben die Blutspende gut überstanden.

L.Dietsch

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