Am 07.12.2017 fand wieder eines unserer Projekte statt. Unsere Klasse, die DERG16, erhielt Besuch aus der WfbM Wolfen (Werkstatt für behinderte Menschen). Uns besuchte eine bunt gemischte Gruppe zum gemeinsamen kreativen Gestalten eines Werkstücks, welches unseren Besuchern von Nutzen sein sollte.

Da wir im Vorfeld nicht genau wussten, wer uns überrascht, haben wir uns für eine Schürze entschieden. Jeder einzelne Schüler betreute einen der Klienten, so konnte jeder seine eigenen Erfahrungen machen und sich in seinem bisher erlangten Wissen und angeeigneten Können testen. Wir haben uns einige Wochen vorher zusammengesetzt und haben den gesamten Ablauf geplant, haben die Besorgungen erledigt und haben mit Hilfe von Herrn Putzing, unserem Fachlehrer, diesen Tag zu einem Erlebnis für uns alle gemacht.

Unsere Besucher hatten sichtlich Spaß bei der Arbeit und haben ihre fertigen, individuell gestalteten Schürzen mit Stolz Heim getragen. Wir als Schüler konnten dem Tag einiges abgewinnen und auch aus unseren Fehlern lernen, einige von uns konnten ihre ersten praktischen Erfahrungen an dem Klienten machen. Wir freuen uns über die weitere Zusammenarbeit mit der Wfbm Wolfen und bedanken uns für diese Möglichkeit!

Die Schüler der Klasse DERG16
Feb. 15 2018
Besuch aus der WfbM Wolfen
Feb. 15 2018
Besuch bei der Schwangeren- und Familienberatung des Kreisverbandes Köthen
Im Rahmen des Unterrichts der Fächer Psychologie und Gesundheitslehre besuchten wir, die Klasse EFOS 16, am 30.01.2018 die Schwangeren- und Familienberatung des Deutschen Roten Kreuzes, in Köthen. Hier wurden wir von Julia Germann, Jenny Arndt und Maria Czychi in Empfang genommen. Sie waren unsere Beraterinnen für diesen Nachmittag. Wir teilten unsere Klasse in 2 Gruppen ein. In beiden Gruppen wurde uns die Arbeit in der Schwangeren- und Familienberatung mithilfe von kleinen Spielen bezüglich gruppendynamischer Prozesse näher gebracht.
Es wurde für uns relativ schnell deutlich, dass gemeinsame Spiele oder Projekte, dazu beitragen können, um verschiedene Positionen innerhalb einer Gruppe erkennbar zu machen. Wir erfuhren, dass sich Alpha, und Gamma-Positionen auch in unserer Klasse herauskristallisierten. Bei folgenden Projekten wurden uns diese Positionen besonders deutlich. Uns wurde die Aufgabe erteilt, einen aufgeklappten Zollstock mithilfe des Zeigefingers auf den Boden zu transportieren und ihn dann abzulegen. Dafür standen wir uns in zwei Reihen gegenüber. Der Zollstock musste auf allen Zeigefingern aufliegen und durfte nicht anderweitig berührt werden. Außerdem durfte kein Zeigefinger den Zollstock verlassen. Die Aufgabe war für uns eine kleine Herausforderung. Wir mussten im Team arbeiten, wichtig war, dass wir uns aufeinander verließen und jeder von uns auf das gemeinsame Ziel hinarbeitete. Wir benötigten auch einige Anläufe. Doch umso größer war die Freude, als wir die Aufgabe im Team geschafft hatten.
Wir fragten uns: “Warum macht man das?“ Wir haben den Erklärungen der Psychologin und Pädagogen entnehmen können, dass man durch diese kleinen Spiele den Zusammenhalt in einer Klasse oder einer Familie stärken kann, dass man lernt, sich gegenseitig wahrzunehmen. Man kann viel darüber erfahren, welche gruppendynamischen Prozesse in einer Klasse ablaufen und dass die Meinung Anderer wahrgenommen werden muss. Letztlich zeigen uns solche Projekte, wie jeder von uns mit seinen Stärken und Schwächen die Klasse tragen kann, wer wen unterstützen und helfen kann, wer sich wo und an welcher Stelle mit einbringen kann, um gemeinsam zu einem guten Ergebnis zu kommen. Des Weiteren konnten wir eine Menge Fragen stellen, welche uns ehrlich und konkret beantwortet wurden. Es war ein sehr informativer Nachmittag mit vielen schönen Eindrücken.
L. Hayne (EFOS 16)










