Staatsrecht einmal anders

BTF – Als die Klassen AVA.15-A und AVA.15-B am 25.05.2016 pünktlich und vollzählig gemeinsam vom Bitterfelder Bahnhof starteten, war Ziel der Reise die historisch bedeutsame Stadt Leipzig. Zuerst erkundeten wir das Zeitgeschichtliche Forum, durch welches wir von zwei Mitarbeitern mit interessanten Tatsachen und Anekdoten hindurchgeführt wurden. Durch viele originale Anschauungsobjekte konnten wir uns annähernd in die damalige Zeit hineinversetzen.

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Viele von uns erinnerten sich noch an die typischen DDR-Möbel, auch wenn sie nur bei Oma, Opa oder Tante standen, welche nach und nach durch modernere ersetzt wurden. Nach einer kurzen Innenstadterkundung führte unser Weg zum Völkerschlachtdenkmal. Dort wurden wir, aufgrund des interessanten Vortrages der Mitarbeiterin, in die Zeit der Völkerschlacht unter Napoleon zurückversetzt und erfuhren Wissenswertes über die Entstehung und die Architektur des Denkmals.

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Wer nach all den Eindrücken noch fit genug war, bestieg die 500 Stufen des 91 m hohen Denkmals oder fuhr zumindest mit dem Fahrstuhl bis zur Hälfte, um einen wunderbaren Ausblick über Leipzig zu erhaschen. Fazit: Es war ein sehr schöner und eindrucksreicher Tag, welchen wir trotz dampfender Füße mit Sicherheit nicht so schnell vergessen werden.

Lisa König (AVA.15-B)

Hopfen anleiten und über Bier sprechen

KÖT – Das alles und noch viel mehr kann man machen in einer Stadt namens „Südliches Anhalt“. Von Köthen aus begaben sich vergangenen Freitag (20.05.2016) fünf Fachoberschüler und ihr Lehrer auf Fahrrädern auf den Weg dorthin. Verabredet waren Sie mit Alfred Regner (65) nahe Pilsenhöhe – den Ort gibt es da wirklich. Zusammen mit seinem Sohn betreibt er das Familienunternehmen Hopfenanbau Regner GbR.

2016-05-19_1Am Feldrand mit den Betonsäulen im Hintergrund erzählte er kurzweilig alles, was wir über das Thema wissen wollten: Vom Anbau früher und heute über die Verarbeitung in der Betriebsstätte in Prosigk bis zur Vermarktung unter der geschützten geographischen Marke „Elbe-Saale-Hopfen“.

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Wir sprachen über Brauereien und Fremdbier-Abfüllstätten, Fernseh-Biere und Craft Beer. Spannend waren natürlich die kleinen Anekdoten, über die an dieser Stelle geschwiegen werden soll. Haupterfahrung dieses Projekttages war das „Anleiten“. Wer da an Synonyme wie anlernen, anweisen, ausbilden, beraten, einarbeiten, einführen, einweisen, instruieren, lehren, unterweisen … denkt, der irrt – und das obwohl die Sache von einem „Pauker“ eingefädelt worden war.

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Die zarten Reben werden von Hand um den Draht gewickelt. Immer der Sonne nach, sonst fallen die wieder runter und wenn er noch ganz jung ist, wird der Draht mit einer Handbewegung gestrafft „damit er zur Ruhe kommt“ – so Regner.

A. Söder (Abt. E)

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