Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland

KÖT – Der Name des eingetragenen Vereins (siehe Überschrift) ist Programm. Den Schülern der Fachoberschule Wirtschaft, Jahrgang 2012, ist er wohl bisher nie aufgefallen. Am vergangenen Mittwoch, 10.12.13, waren zwei Mitglieder im Rahmen des Wahlunterrichts bei uns eingeladen. Mit ihnen – die das persönlichere „Du“ bevorzugten – trat gleichsam als eine Art Joker ein Schauspieler in Erscheinung, der in einer Nebenrolle in dem in Ausschnitten gezeigten Film „Kriegerin“ mitwirkte. Zuvor gelang es dem Trio ohne den berüchtigten erhobenen Zeigefinger unter Einbeziehung der Schüler einige im Alltag aufkommende Behauptungen und Ansichten als Klischee, Vorurteil oder gar als Rassismus zu entlarven.

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Dass die knapp zweistündige Veranstaltung für alle Beteiligten echten Mehrwert erzeugen konnte, war dem interaktiven, schauspielerisch professionell unterstützten Teil zu verdanken. Hier wurden Situationen inszeniert, bei denen ein emotional aufgebrachter, aggressiv in Erscheinung tretender Fahrgast im Zug eines „anders gearteten“ Menschen verbal arg in Bedrängnis brachte, wobei Gewalthandlungen unmittelbar bevorzustehen schienen. Wie eine angemessene Reaktion von zunächst Unbeteiligten aussehen kann, welche Chancen zur Deeskalation aber auch welche Gefahren für den Eingreifenden bestehen – das erfuhren die Jugendlichen, weil sie sich der Problematik nicht verschlossen, sondern hier, in einem geschützten Raum, kreativ und authentisch gestellt haben.

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A. Söder (Abteilung E)

Besuch aus der Verbraucherzentrale

KÖT – Am Freitag, den 06.12.2013, bekamen wir, die Klasse EET11, Besuch von der Verbraucherzentrale Sachsen – Anhalt. Die Rechtsberaterin Frau Rösch von der Beratungsstelle Dessau informierte uns Schüler vorerst über die allgemeinen Aufgaben der Verbraucherzentrale.

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Im Rahmen unseres BGStK (Berufs-, Gesetzes- & Staatskunde)- Unterrichts berichtete sie weiterhin über die Patientenverfügung und deren Notwendigkeit. Es konnten sämtliche Fragen über den Aufbau, die Form und die bestmögliche  Aufbewahrung der Verfügung beantwortet und im Klassenverband diskutiert werden. Ein weiteres Thema an diesem Tag war der Vergleich der Vorsorgevollmacht mit der Betreuungsverfügung. Hierbei war es besonders interessant zu erfahren, in welchen Bereichen eine Betreuungsperson eingesetzt werden kann und in welcher Form diese vom Betreuungsgericht kontrolliert wird. Am Ende des Vortrages bekam jeder Schüler Informationsmaterial in Form von Broschüren.

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Patricia Feige (EET.11)

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