Geplant: der Anfang des nächsten Halbjahres

„Das Halbjahr ist geschafft“, so resümierte Schulleiter Rainer Woischnik in der Teamleiterberatung am 3. Februar 2021 in der Aula und ein bisschen erleichtert klang das schon. Eine ganze Reihe von Themen wurde besprochen. Dabei ging es u. a. um die Präsentation der Teams in der Schule, die Moodle-Fortbildung der Kolleginnen und Kollegen, generelle Anwesenheitsregelungen in Klassenbüchern, die Umsetzung des Fachraumprinzips und die Bewerbung um den Schulpreis. Um die doppelte Belastung der Kollegen wissend, hatte die Schulleitung im Vorfeld um eine Rückmeldung der Teamleiter zur Einschätzung des bisherigen Distanzunterrichts gebeten: Was ist leistbar? Wo waren die Grenzen? Die Antworten zeigten die sozialen, technischen und auch zeitlichen Herausforderungen auf.

Die Teamleiter trafen sich vor den Winterferien. Die Planung steht.

Die Lernplattform Moodle deshalb vordergründig zu nutzen und ab dem nächsten Schuljahr 2021/22 auch begleitend zum Unterricht anzuwenden, ist ein Ziel der Schule, so Rainer Woischnik. Auch die weitere Unterstützung der Schüler durch das Ausleihen von Laptops wurde besprochen. Von den 99 Geräten stehen derzeit wieder 37 zur Verfügung, berichtete Koordinator Andreas Wolf. Wie es nach den Ferien weitergeht, stellten die Koordinatorinnen Christina Collatz und Anke Scholz vor. Die Herausforderung bei der Planung war unter anderem den Klassen feste Unterrichtsräume zu garantieren, um Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können. Es wird mit Wechsel- und Distanzunterricht bis Ende Februar erst einmal weitergehen, so die Stellvertretende Schulleiterin Astrid Zosgornik. Details siehe (Link) Corona-News und Ticker-Nachrichten auf der Homepage.

L.Dietsch

Herausforderungen im Distanzunterricht

Distanzunterricht vorbereiten hieß es zu Beginn des Jahres für die Lehrer der BbS ABi. Das hieß (und heißt) nicht nur, Dokumente und Arbeitsblätter auf den Bildungsserver Sachsen-Anhalt hochzuladen, sondern auch Kommunikation mit den Schülern und zwar online. Videokonferenzen, E-Mails, Anrufe. Noch nie wurden so viele Nachrichten und Daten hin- und hergeschickt. Abschlussklassen waren – geteilt in Gruppen – in Präsenz zu unterrichten, während die andere Gruppe im Distanzunterricht online „versorgt“ wurde. Mehr als eine Herausforderung. Dann noch Klassenkonferenzen möglichst ohne viel Begegnung. Geschafft – erst einmal das 1. Halbjahr. Um künftig noch besser aufgestellt zu sein und Abhängigkeiten vom (häufig) überlasteten Bildungsserver zu umgehen, erhalten die Lehrer der BbS ABi Fortbildung in der Lernplattform Moodle. Ein Viertel des Kollegiums nutzt die Plattform bereits intensiv.


Fortbildung in der Lernplattform Moodle. Susanne Posniak unterstützt ihre Kollegen als Trainerin.


Die zwei Expertinnen in Moodle Susanne Posniak (l.) und Michele Zymelka stehen auch nach dem Kurs
ihren Kollegen zur Seite.

„Wir wollen die Lernplattform perspektivisch nutzen, um unseren Schülern Lehrmaterialien auch über den Unterricht hinaus anzubieten“, erläutert Schulleiter Rainer Woischnik die Entscheidung. „Wir wollen mit der Nutzung von Moodle den Kolleginnen und Kollegen den zukünftigen Unterricht erleichtern und all das Material nutzen, was jetzt neu entstanden ist und dauerhaft zugängig machen.“

L.Dietsch

 

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