Blutspende an beiden Standorten

Alexander Eltser aus der BVM.19 (Verfahrensmechaniker) war bisher bei jeder Blutspende-Aktion der Schule dabei und füllte bereitwillig den Fragebogen aus. Während vier Schüler aus der BCK.18 A und der BKPF.20-A bereits gespendet hatten und sich mit den Verpflegungsbeuteln und Kaffee stärkten. Nur halbe Klassen, also eingeschränkter Regelbetrieb – das Team vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) hatte sich darauf eingestellt und war mit sechs Personen am Standort Bitterfeld zugegen. Sonst sind sie in doppelter Besetzung am Start. Man hatte sich eingestellt auf weniger Blutspenden. Am Aula-Eingang wurde die Temperatur gemessen, dann musste ein Formular-Bogen ausgefüllt und der Personalausweis vorgezeigt werden. Dass es in Bitterfeld dann 44 Schüler waren, die spendeten; in Köthen wiederum 35, bedeutete deutlich weniger Blutkonserven als sonst, das registrierten die DRK-Verantwortlichen schmerzlich. Das letzte Mal im September 2020 beteiligten sich an zwei Tagen 228 Schüler.
Herzlichen Dank an alle, die gespendet haben und an das Team des DRK.

Alexander Eltser ist bei jeder Blutspende-Aktion der Schule dabei.

Die Schüler der BCK.18-A wussten gleich drei Vorteile für die Blutspende zu nennen: ihre Unterstützung bei medizinischer Versorgung, die kostenfreie Verpflegung und unterrichtsfreie Zeit.

L.Dietsch

Ministerpräsident Reiner Haseloff stellt sich den Schülerfragen

Nachts noch in Berlin zur Runde der Kanzlerin und den Ministerpräsidenten, vormittags dann in der Aula der Berufsbildenden Schulen Anhalt-Bitterfeld (BbS ABi) am Standort Bitterfeld und ganz ohne eine Strecke zurückzulegen? Heute weiß jeder, was alles möglich ist per Videoschaltung. Und so war Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, in der Aula in Bitterfeld, ohne tatsächlich vor Ort zu sein. Er stellte sich den Fragen, die die Schüler und Schülerinnen zum Fortgang ihrer Ausbildung, zu den weiteren Corona-Maßnahmen und Perspektiven zu einer baldigen Lebensnormalität hatten. Die Frage, warum es – aufgrund der Situation – kein Aussetzen des Leistungsbewertungserlasses gibt, (dieser sieht eine bestimmte Notenzahl für jedes Fach und Lernfeld vor), beantwortete er mit dem Hinweis auf einen damit vollwertigen Abschluss. Er hoffe, dass bis zum September die Impfungen abgeschlossen werden und die Erzieher dann ihr drittes Jahr, das Anerkennungsjahr, auch in den Einrichtungen praktizieren können. Corona werde wohl später wie die Grippeschutzimpfung auf den Impfplan gesetzt, sagte er. Dass einige Maßnahmen und Vorschriften logisch nicht nachvollziehbar seien, da gab er den Schülern Recht, verwies aber immer auf die Möglichkeit der Kontaktnachverfolgung. Die Schnelltests seien eine weitere Chance. Schrittweise werde man wieder öffnen, um vor allem Kontakt- und kulturelle Bedürfnissen wieder zu befriedigen. Die nächste Verordnung tritt am 8. März in Kraft. Für Ostern sehe er, wenn es die Zahlen erlauben, die Möglichkeit des Reisens innerhalb Sachsen-Anhalts. Er bedankte sich bei den Schülern, den Lehrern sowie der Schulleitung für ihre Meisterung des Unterrichts.
 

Schüler der Berz.19-B und Berz.19-A stellten ihre Fragen.


Ein Blick in die Aula.
 

L.Dietsch

Mehr laden