Ein Hase für einhundert Kakaobohnen

Pünktlich zur kalten Jahreszeit besuchten die Klassen BBVJ.19-A/ C/ D/ E das Halloren Schokoladenmuseum in Halle. Während der Führung durch die Räumlichkeiten erhielten die Jugendlichen einen informativen Überblick über die Schritte der Kakaoaufbereitung. Jede Kakaofrucht enthält ca. 40 bis 50 Bohnen. Nach der Fermentation, Trocknung, Röstung und dem Mahlen sowie Zutaten wie Zucker, Milchpulver und Aromen wird daraus eine Tafel Schokolade.

Beeindruckt stellten die Schüler fest, dass trotz aller Moderne und Technologie auch in einem so großen Unternehmen wie Halloren in besonderen Fällen auf Handarbeit nicht verzichtet wird. Zum Überlegen regte die Verdeutlichung der Wertveränderung der Schokolade im Laufe der Zeit an. Während eine Tafel Schokolade heute bereits unter einem Euro 1€ kostet, musste man zur Zeit der Entdeckung Amerikas auf dem Aztekenmarkt mindestens einen Hasen für 100 Kakaobohnen eintauschen. Umgerechnet kostete ein großer Hase also 2 Tafeln Schokolade.

Mit dem Bewusstsein, wie wertvoll diese Süßigkeit ist schmeckte am Ende Führung der Naschteller den Schülern besonders gut.

S. Wolf (BbS-ABI)

Halloren Schokoladenfabrik

Der letzte Schultag war für die angehenden Verwaltungsfachangestellten der AVA 18-A ein ganz besonderer. Zum Einen stand die Zeugnisausgabe auf dem Programm, zum Anderen gab es einen Einblick in die Produktion und Vermarktung der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands.

Zu Beginn der Firmenbesichtigung gab es einen geschichtlichen Exkurs in die Vergangenheit, zu den Anfängen des Schokoladenim- und exports. Danach gab es eine Präsentation der Chocolatiers, wo den Schülern das Handwerk und die Warenherstellung veranschaulicht und in verschiedensten Variationen gezeigt wurde. Außerdem gab es Einblicke in die Güterbeschaffung (Einkauf zur Herstellung verschiedener Produkte), Produktionshallen und in das vielfältige Sortiment der Fabrik.

Nach der Rundführung im Schokoladenmuseum und Besichtigung der Angebote des Werksverkaufes, erwartete die Schüler dann die Zeugnisausgabe im hauseigenen Café. An dieser Stelle auch noch einmal ein Dankeschön für die Gastfreundlichkeit und eine Empfehlung für das hervorragende Ambiente.

M. Bender (BbS-ABI)

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