Mallorca mal anders erleben …

Einige Schüler der AIK.17 haben die Herausforderung angenommen an einem zweiwöchigen Auslandspraktikum in Palma auf Mallorca teilzunehmen. Unterstützt wurden wir dabei zum einen in Deutschland von der Wisamar Bildungsgesellschaft gemeinnützige GmbH (Leipzig) und zum anderen in Palma von Education InProgress. Außerdem wurde unser Projekt durch das Erasmus+ – Programm gefördert, was bedeutet, dass die EU den größten Teil unserer Kosten übernommen hat.

Während unseres Aufenthalts in Palma durften wir den Arbeitsalltag der Spanier kennenlernen. Dieser unterscheidet sich sehr von dem, den wir in Deutschland gewohnt sind. Durch das Praktikum konnten wir unsere vorhandenen Englischkenntnisse erweitern und lernten unbekannte Situationen zu meistern. In unserer Freizeit haben wir unter anderem die Altstadt erkundet, den Strand besucht, eine Bootstour gemacht und das Castell de Bellver besichtigt. An unserem letzten Tag erhielten wir den Europass (Zertifikat), welcher uns auf beruflicher Ebene weitere Türen öffnen wird. Wir empfehlen jedem, der die Möglichkeit bekommt an einem Auslandspraktikum teilzunehmen, mitzumachen. Ihr erlebt eine unvergessliche Zeit mit atemberaubenden Eindrücken, die ihr so schnell nicht vergessen werdet.

G. Fleischmann & S. Schmidt – AIK.17

Gute Luise II – Zukunft als Partnerin für Alexander L.

Ein Hashtag wie #pflanzensprechenlassen ist schnell hingeschrieben. Etwas länger dauert es, bis man wieder Worte findet, wenn ein Bäumchen durch Menschen zu Fall gebracht wird, wie am 5. September diesen Jahres geschehen. Zwei Jahre, nachdem ihn Berufsfachschüler auf dem Schulgelände einpflanzten ist deren Geschichte hier noch nachzulesen. Für den neuen Baum legten sieben Lehrerinnen und Lehrer der BbS Anhalt-Bitterfeld Geld zusammen. Die Ersatzpflanzung des Baumes der Sorte „Gute Luise“ erfolgte schließlich durch Schüler vom Berufsvorbereitenden Jahr unter Mitwirkung von Herrn Hesse. Gemeinsam wurde die Grube ausgehoben, wurde herumgesponnen und gepuatscht … doch das wichtigste: Es wurde gelernt. Die Jungs haben etwas dazu beigetragen, dass sie eines Tages mit ihren Kindern an diesen Ort zurückkehren können und mit ihnen die Früchte auch ihrer Arbeit ernten zu können.

Damit das möglich wird, muss das Bäumchen blühen können. Erst dann können seinen Pollen durch Insekten auf die Blüten der benachbarten Birne „Alexander Lucas“ übertragen werden (und umgekehrt). Letzterer wurde bereits 2015 durch Fachoberschülerinnen und Fachoberschüler gepflanzt. Damit lieferten diese ihren Beitrag zu einem Wettbewerb, der das gemeinsame Leitbild „Zukunftsorientiert und Lebensnah“ zum Thema hatte. Die Partnerschaft zweier Birnen zeigt anschaulich die gegenseitige Abhängigkeit von Pflanzen in der Natur. Würden sie sprechen können, dann würden sie es vielleicht so ausdrücken: „Ich brauche dich und du brauchst mich. Sonst wird es für uns keine Zukunft geben.“

A. Söder (BbS ABI)

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