Nachhaltiges und energieffizientes Bauen mit Porenbeton und Multipor

Zu diesem Thema fand am 27. Januar für die Fachoberschule Ingenieurtechnik im Rahmen des Bautechikunterrichts eine Fortbildung statt. Frau Schumann-Jäkel, beratende Ingenieurin bei der Firma Xella , erläuterte zuerst die momentan gültigen gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung. An Beispielen wurde erklärt, wie man bei der Gebäudeplanung hinsichtlich der Wärmedurchgangswerte, Berücksichtigung von Wärmebrücken bis hin zur Planung der Gebäudetechnik (Heizungssystem, Solartechnik,..) den Anforderungen gerecht wird und dies im Wandbereich mit Ytong Porenbetonsteinen bis hin zum Passivhausstandard erreichen kann. Daran anschließend ging es um den Wärmedämmstoff Multipor. Dieser zeichnet sich besonders dadurch aus, dass er weder brennt, noch glimmt. Andere Dämmstoffe können diese Eigenschaften nicht aufweisen, was im Brandfall sehr nachteilig ist. Außerdem sind die Dämmplatten specht-, algen- und pilzresistent. An einem Beispielvideo wurde die Verarbeitung der Platten als kapillaraktive Innendämmung gezeigt. Porenbetonsteine und Multiporplatten (die übrigens die gleichen ökologischen Rohstoffe und viele Luftporen enthalten) können im Prinzip zu 100% dem Herstellungsprozess wieder zugeführt werden. Dies schont vorhandene Ressourcen und trägt zur Nachhaltigkeit bei. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Frau Schumann-Jäkel für Ihre Ausführungen bedanken.

Klasse CFOT.18

Fachseminar – PE-Rohre

Am 24. Januar nahm die Klasse CRL.17 an einem Fachseminar zu PE – Rohren teil. Dazu waren Herr Stanko und Herr Schöndube von der Firma wavin zu uns nach Bitterfeld gekommen. Herr Stanko, Mitarbeiter im Technischen Außendienst, erläuterte zuerst die Zusammensetzung des Werkstoffe PE und die Herstellungsstufen, bis aus dem Granulat ein fertiges Rohr wird.

Anschließend wurden die Rohrbezeichnungen und Druckstufen besprochen. Herr Schöndube unterstützte Herrn Stanko bei seinen Ausführungen. Es wurden weitere Produkte der Firma wavin, wie zum Beispiel Rohre für den Sanierungsbereich (Compact pipe) und Kabelschutzrohre, vorgestellt. Im zweiten Teil des Seminars führte Herr Stanko das Heizwendelschweißen an einem PE Da 32 vor. Entscheidend für das Schweißergebnis sind die exakte Vorbereitung und saubere Oberflächen beider Rohrenden.

Herr Stanko schälte die Rohrenden, reinigte Fitting und Schälenden und erläuterte den Auszubildenden noch einmal, wie wichtig es ist, die Einstecktiefe anzuzeichnen. Die Schweißmaschine wurde eingeschattet, der Schweißcode eingescannt und nach 80 Sekunden – fertig, … natürlich die Abkühlzeit noch beachten! Mit diesen Kenntnissen gut „gerüstet“, können unsere zukünftigen Rohrleitungsbauer dauerhafte und vor allem dichte Schweißverbindungen an PE -Leitungen herstellen. Die Klasse CRL.17 möchte sich ganz herzlich bei Herrn Schöndube und Herrn Stanko für diese Fortbildung bedanken.

M. Langhoff (BbS-ABI)

Mehr laden