Gemeinsam gegen Mobbing…

das war das Motto des Landestages „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am 21.09.2022 in Halle. Repräsentativ für unsere Schule besuchten Eva Lawitschka und fünf Schüler und Schülerinnen der Klasse AKE.21-A diesen Projekttag. Die Veranstaltung wurde durch den Rapper und Moderator Matondo Castlo musikalisch eröffnet. Durch seine Musik, in der er gesellschaftliche Probleme anspricht, gab er erste Einblicke in das Thema Mobbing und Rassismus. Nach den Eröffnungsreden der Landeskoordinatoren des Projektes und des Staatssekretärs vom Bildungsministerium Sachsen-Anhalt, die die Wichtigkeit des Themas betonten, wurden die geplanten Workshops kurz vorgestellt. Anschließend versammelten sich alle Schüler an verschiedenen Treffpunkten, um die ausgewählten Workshops zu besuchen. In diesen konnte man sich entweder künstlerisch z.B. durch Graffitis und Theaterspiel oder sachlich durch interaktive Vorträge mit dem Thema Mobbing auseinanderzusetzen. Für die Lehrer und Lehrerinnen war ein Vortrag zur Prävention von Mobbing und Gewalt an Schulen vorgesehen. Nach der Mittagspause gab es ein kleines Abschlussprogramm, welches Matondo mit Rap ausklingen ließ. Schlussendlich hat uns dieser Projekttag wieder einmal mehr gezeigt, dass wir vor allem in diesen Zeiten nicht zuschauen, sondern Betroffenen Hilfe anbieten sollten.

Mara Köppe, AKE.21-A



Anatomieunterricht einmal anders

Am 4. Oktober 2022 ging es für die angehenden Ergotherapeuten des ersten Ausbildungsjahres auf Exkursion nach Halle. Unser Ziel war der Besuch der Meckelschen Sammlungen im Institut für Anatomie und Zellbiologie der Uni Halle. Hier befinden sich ca. 8000 Präparate zur menschlichen Anatomie, Pathologie und zu Fehlbildungen. Bei einer Führung erfuhren wir die geschichtlichen Hintergründe zur Entstehung und einige Fakten zur Anatomenfamilie Meckel.
Philipp Friedrich Theodor Meckel, der die Sammlung nach Halle brachte, verfügte beispielsweise, dass sein Körper nach seinem Tod seziert und sein Skelett aufbewahrt werden soll. Es wird bis heute in einem offenen Schrank gezeigt. Beim weiteren Rundgang konnten wir uns anhand der zahlreichen Präparate und der Erklärungen über die Anatomie des Menschen, über krankhafte Veränderungen sowie Fehlbildungen informieren. Ein Rundgang durch die Abteilung mit anatomischen Präparaten von Tieren aus aller Welt rundete unseren Ausstellungsbesuch ab. Dieser Anatomieunterricht der anderen Art hat uns neue Einblicke verschafft und war sehr interessant. Bei schönen Herbstwetter konnten wir anschließend noch ein wenig Freizeit in Halle verbringen, bevor es wieder Richtung Köthen ging.

K.Klinger-Amler und die AERG.22

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