„Was sind Stolpersteine?“

Sie erzählen spielerisch Geschichten über Religion und Vorurteile. Sie verknüpfen historische Fakten mit dem Heute und Jetzt. Was ist eigentlich Antisemitismus und woher kommt der Hass gegen Juden? Sie klären auf, weil es für sie eine Herzensangelegenheit ist: Nina Coenen und Sami Alkomi haben das Quizformat „Mazel Tov“ entwickelt. Sie sind bundesweit unterwegs und am 25. März 2026 sind sie in der Klasse BCK.24-C (Chemikanten) zu Gast und kurz danach in der BERZ.25-B (Erzieher). Rund um die Quizfragen geben sie den Schülern die Infos, die diese brauchen, um die Fragen zu beantworten. Dabei nutzen sie eine Performance, die Spaß macht und die Schüler nicht nur unterhält, sondern auch zum Lachen bringt. Sie fragen nach, regen zur Diskussion an. Was sind Stolpersteine? Welche Alltagsgegenstände gehen auf Patente jüdischer Erfinder zurück? Hättet Ihr es gewusst? 95 Prozent der Chemikanten stimmten bei letzterer Frage für die richtige Lösung: Tempotaschentücher, Aspirin und Nivea-Creme.
Sechs Millionen europäischer Juden ermordeten die Nazis während des Zweiten Weltkriegs. „Wer von Euch war schon einmal in einem Konzentrationslager? Was für ein Gefühl hattet Ihr?“, fragt Sami Alkomi und „Warum müssen wir darüber reden?“ Erics Antwort: „Damit sowas nicht noch einmal passiert.“ Den ersten Artikel des Grundgesetzes kennen die Schüler: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, sagt Tim. Jason hat auf viele Fragen die richtigen Antworten. Die Schüler hören zu, stimmen mit TED-Geräten ab, gewinnen Preise. Nina Coenen und Sami Alkomi erzählen anschaulich die Geschichte der Juden und der Araber und ihren Konflikt. Dabei erzählen sie aus beiden Perspektiven. Nina Coenen: „Wir wollen, dass Ihr Bescheid wisst!“ Am Ende geht es um den aktuellen Krieg zwischen Israel und Iran. Coenen und Alkomi holen die Schüler ab, nehmen sie mit auf eine Reise, geben ihnen Fakten, lassen sie Vorurteile hinterfragen. Ein starkes Zeichen für Vielfalt und Toleranz und ein Miteinanderreden.
Herzlichen Dank an Sami Alkomi und Nina Coenen und den Bürger Europas e.V., die dieses Projekt mit dem Verein Demokratielotsen e.V. ins Leben gerufen haben und durch die Unterstützung des Bundesbeauftragten für jüdisches Leben in Deutschland anbieten.

L.Dietsch





„Tag der Schüler“: Das sagen wir!

Wir – die Klasse BKF.25-C (Berufskraftfahrer) – haben am 18. März 2026 in der dritten und vierten Stunde einen Rundgang durch die BbS ABi in Bitterfeld gemacht, denn es war der „Tag der Schüler“. In diesen zwei Stunden haben wir viele verschiedene Berufsausbildungen kennengelernt. Interessant fanden wir das Berufsfeld Kosmetik. Durch Azubis, die diesen Beruf erlernen, konnten wir viele Informationen sammeln. Wir erfuhren zum Beispiel, dass dies eine schulische Ausbildung ist und die Ausbildungsdauer zwei Jahre beträgt. Als Kosmetiker-Azubi hat man außerdem verschiedene Lernfelder, welche praktisch und theoretisch absolviert werden müssen: Pediküre, Maniküre und Massagearten sowie Gesichtsbehandlungen gehören zum praktischen Teil. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass dies eine vielfältige und informationsreiche Ausbildung ist. Außerdem besuchten wir noch weitere Berufsbereiche, wie zum Beispiel Kinderpflege und Kfz-Mechatronik. Wir fanden den Tag der Schüler sehr aufschlussreich und freuen uns auf das nächste Mal.

Charlyn Pfeil, Leonie Sauer, Emily Hartmann, BKF.25-C

Wir – die Klasse BRL.25-A (Rohrleitungsbauer) – waren mit unserer Klassenlehrerin am 18. März 2026 am „Tag der Schüler“ in den BbS ABi in Bitterfeld unterwegs. Neugierig erkundeten wir andere Ausbildungsberufe. Ca. 40 Ausbildungsberufe werden an unserer Schule angeboten, 2.700 Schüler kommen aus 39 Ländern. Das wussten wir vorher nicht. Wir informierten uns zu verschiedenen Berufen und besuchten die Malerwerkstatt, das Friseur- und das Kosmetikkabinett, wo uns Azubis und ihre Lehrerinnen über ihre Berufe informierten. Außerdem waren wir bei den Kinderpflegern, die uns zeigten, wie ein Kind gewickelt wird. Bei den Altenpflegern konnten wir sogar mit den Rollstühlen fahren. Hier gab es einen Parcours. War gar nicht so einfach, im Sitzen und mit den Händen zu lenken! Wir konnten an diesem Tag die ganze Schule erkunden. Das fanden wir gut. Am besten fanden wir, dass es so viele unterschiedlich eingerichtete Räume gibt und dass der Tag des Schülers einfach ein anderer Tag war als sonst. Wir bekamen einen guten Einblick in die anderen Berufe. Wir konnten uns anschauen, wie in den anderen Berufen gearbeitet wird und was zu tun ist. Der Tag war sehr interessant und lehrreich. Er hat gezeigt, dass andere Berufe auch sehr interessant ist. Wir können diesen Tag nur empfehlen und unsere Schule auch.

Elias Wegner, Leon Brennecke, Shawn Eska, Fabian Eckhardt, John Hoffmann, David Riegler und die BRL.25-A







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